Mittwoch, 6. September 2017

LCHF pur: September/Oktober

Ich halte diesen kleinen Werbeblock einfach kurz und knapp - dafür bin ich damit für meine Verhältnisse relativ zeitig dran, letztes Mal ist es mir fast 4 Wochen nach der Veröffentlichung eingefallen... Soifz.

Annes und mein 4. Kochbuch der LCHF pur-Serie ist erschienen und ich persönlich finde, dass wir uns von Buch zu Buch steigern. Es macht irre Spaß und ich liebe jedes einzelne Buch der Reihe.


Exkurs: Natürlich sitze ich mittlerweile an den Rezepten für November & Dezember. Heute hab ich ein Weihnachtsmenü dafür geschrieben. <3




Die Eckdaten 


LCHF pur: Saisonal. Lecker.Gesund - über 70 Rezepte für September & Oktober
von Anne Paschmann und Annika Rask

Verlag: Bod (31. August 2017)

ISBN: 978-3744899628

100 Seiten - 17 x 17 cm (quadratisch, praktisch, gut)

Preis: 14,90 € für Print / 8,99 € für eBook

Erhältlich unter anderem bei...


(Link führt direkt zum Buch)

PRINT:


Hinweis: Derzeit ist das Buch noch so frisch, dass es weder eBook-Version gibt, das dauert noch ca. 1-2 Wochen. Es ist auch noch nicht in alle Onlineshops eingepflegt, wird aber in den nächsten Tagen der Fall sein.

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Dienstag, 5. September 2017

Wettabrechnung: Höga Kusten!

Ähm, long time no see, oder so.

Eben fiel mir siedenheiß ein, dass ich ja noch gar nicht von meinem "Urlaub" (haha) in Höga Kusten geschrieben hab. Eben die Einlösung des Wetteinsatzes - ich hatte ja schmählich gegen den Mann verloren und mir drohte Wandern satt!

Und so begab es sich, dass Sudda mit dem Mann und dem Flieger gen Norden abhob. Auch so ein Nicht-Hobby von mir, wie ich hier einmal zu berichten wusste: Fliegen und schwanger sein...

Tag 1


Wir flogen bis Stockholm, das Wetter spielte mit und der Flug war (im Gegensatz zu Ostern, wo ich 1 Woche lang hinterher Druck auf den Ohren hatte!) sehr geschmeidig.

Von Stockholm aus ging es mit dem Auto 5 Stunden weiter. Jaha, Schweden ist laaaaang und weit.

Mich nervten die Füße ein wenig. Die schwellen nämlich sehr gerne an, wenn ich fliegen und lange rumsitzen muss. Vermutlich auch so eine Alterserscheinung, wer weiß das schon? Jedenfalls: ätzend!

Wie die geneigten Leser sich denken können: Wenn man erst fliegt und dann noch 5 Stunden Auto fahren muss, bleibt keine Zeit mehr zum Wandern. Yeah!

Stattdessen machten wir es uns in unserem Feriendomizil in Villa Orrbacken abends gemütlich, bastelten einen Salat mit Krabben und Lachs und tranken ein Gläschen guten Roten - woraufhin Muttis Füße noch ein wenig weiter anschwollen...

Tag 1: ERLEDIGT!

Tag 2


Der Mann meinte es mit der Wanderei dann doch ernst. Gut, Gnade ist ja nun nicht gerade sein zweiter Vorname. Und so brachen wir auf in den Skuleskogen, meine Füße immer noch ömmelig.

Mir gelang es relativ erfolgreich, meinen üblichen Wandermissmut beiseite zu schieben, denn das Wetter war klasse. Den Weg kannte ich schon zum Teil und ich wusste ganz sicher: War ich erst einmal durch die Schlucht durch und am Fuße des Berges wieder angekommen, waren es nur noch 2 km bis zum Auto. Ein Kläckschen!

Unterwegs unglaublich viele Beeren! Mit dabei auch Hjortron - die sehen so aus, auch wenn die Beere auf dem Foto noch nicht reif ist.



In Summe waren 18 km angesetzt. Nur so zur Info, denn eigentlich lag die täglich zu wandernde Strecke für den Wetteinsatz deutlich höher. Aber der Weg ist... ich sag mal... etwas ungeschmeidig, darum hatte der Mann zumindestens ein GnädCHEN.

Und hier ein paar Fotos:



Das war übrigens ganz witzig. Wir waren ja schon einmal an der Stelle, ABER damals war es so nebelig, dass man gar nichts sehen konnte. Fühlte sich sehr merkwürdig an, als da auf einmal so ganz viel Landschaft war! Das hintere Wasser ist übrigens Meer, das vordere See!



Bis dahin war der Weg problemlos. Gut, immer wieder mal die Füße schön heben, weil es einiges an Wurzeln und Steinen zu bezwingen gab (das kann man mit dem Durchschnittswanderweg in Deutschland absolut nicht vergleichen. Der Begriff "Wanderweg" ist dehnbar wie stundenlang gekauter Kaugummi, das sag ich euch aber!) und natürlich ging es konstant bergauf, was ich auch nicht gerade zu meinen liebsten Hobbies zähle. Aber was solls... Wette verloren ist eben Wette verloren. Und als ich erst einmal OBEN war, war klar, jetzt geht es "nur noch" bergab.

Ich greife mal vor: Besonders mit mir ging es bergab.

Jedenfalls machten wir auf der Bergkuppe eine nette Pause, die ich dafür nutzte, aus Sicherheitsgründen eine Lage Blasenpflaster auf jede Ferse zu kleben. Es drückte irgendwie...

Ganz, ganz oben kommt man an die superimposante Schlucht:


In die Schlucht zu kraxeln, war für mich, die ich ja nicht gerade frei von Höhenangst ist, eher "geht so". Aber allein das Wissen, dass ich jetzt "nur noch" bergab gehen würde, war beflügelnd. Meine Hacken brannten allerdings leise vor sich hin...

Bis "unten" ging es allerdings jetzt fast nur noch über Stock und Stein. Und das meine ich so, wie ich es schreibe. Stock - Stein - Stock - Stock - Stein - riesiger STEIN - Stöckchen... und so weiter.



Vorbei an einem See, in den ich besser mal die Füße zum Abkühlen hielt. Das tat gut.

Irgendwann, also GANZ irgendwann, waren wir unten. Meine Fersen brannten wie Hölle! Unten war das Meer, also zog ich wieder die Schuhe aus und badete meine Paddel. Was sah ich bei der Gelegenheit?

DIE FERSEN 
WAREN
DURCH UND BLUTIG
!!!

Trotz des Blasenpflasters. Aaaaaaaahhhhhh!

Die Kombi aus geschwollenen Füßen und Schuhen, die leider nicht mitwachsen, war also tatsächlich nicht gerade der Brüller...

Aber ich wusste ja, dass es nur noch 2 km zum Auto waren. Nicht wahr? Also einfach eine zweite Lage Blasenpflaster drüber und weiter.

FALSCH!
Es waren noch SIEBEN!

SIE-BEN!

Ja, der Mann hat ein Foto von meinem Gesichtsausdruck unterwegs gemacht, als ich auf einem Stein rastete und jammerte. Was heißt jammern? Ich war unfassbar wütend (werde ich klassischerweise in solchen Situationen) und hätte ihn am liebsten erwürgt, weil er mich solch einer Gefahr ausgesetzt hat, aber ich konnte ihn nicht erwischen - er fotografierte aus sicherer Entfernung.

Nein, das Foto möchte ich nicht einstellen!

Entsprechend spät kamen wir zurück in die Zivilisation. So spät, dass in Docksta und näherem Umland die Bürgersteige schon hochgeklappt waren und die Restaurants schlossen. Das einzige Futter, was noch zu greifen war, waren ömmelige Fertig-Köttbullar mit klebriger Sauce und Salat. Na supi.

Missmutig und hungrig ging ich zu Bett, nicht ohne vorher noch liebenswerte und bedauernswillige Menschen über den Zustand meiner Hacken per WhatsApp zu informieren. Natürlich nicht blank, sondern abgeklebt (Hinweis: Blasenpflaster NIE abreissen - ganz dumme Sache!). Sah trotzdem furchtbar aus.

Tag 2: Mit knapper Not überstanden.

Tag 3


Als ich aus dem Bett kroch, tat mir jeder Muskel in den Beinen und Füßen weh. Der Mann stand fröhlich pfeifend vor mir und teilte mit, dass wir nach dem Skuleskogen nun den Skuleberget erobern würden.

Ich sag ja: Gnade ist nicht sein zweiter Vorname.

Fand er aber schon, denn netterweise wäre die Strecke des Tages nur unter 7 km lang. Aha - mir schwante, dass da ein Haken an der Sache war. Oh, was sollte ich Recht behalten...

Wir fuhren zum Skuleberget und parkten. Der Namensteil BERGET weißt ja schon darauf hin, dass es sich um einen BERG handelt. Allerdings war DAS, was ich da sah, kein BERG, sondern ein STEILHANG. Werde mich bei der schwedischen Regierung beschweren und um Umbenennung des Klotzes bitten!

Auf der Schautafel sieht es gar nicht mal soooo spektakulär aus - aber ich schwöre: WAR ES TROTZDEM!



"Wir nehmen die kurze Strecke bis ganz rauf, danach geht es seicht runter", sagte der mir Zugemutete... Und es ging gefühlt senkrecht hoch.

Oben dann diese Aussicht. Danach hatte ich keine Lust mehr Fotos dort zu machen. Echt nicht.



Exkurs: Vielen Dank an eine bestimmte Blogleserin, deren Mail mit Dehnungsübungen zu meinem Mayoarm mich just an dieser Stelle erreichte! Das war super. Mayo-Arm ist Geschichte! <3

War ich froh, als ich wieder unten war. Und der Mann war dann doch ein wenig stolz auf mich. Zur Feier des Tages fuhren wir am Nachmittag zum Essen in eine Fischräucherei nach Norrfjällsviken. Das war superlecker und für den Abend nahmen wir uns noch ein wenig Geräuchertes mit.

Norrfjällsviken war wunderschön:



Tag 3? Überlebt!

Tag 4


Beim Aufstehen am Morgen spürte ich sofort, dass jemand illegalerweise über Nacht Billiardkugeln in meine Waden einoperiert haben musste... Nicht so nett!

Unser Ziel für den letzten Wandertag war Rotsidan. Schön flach, aber auch Hölzchen - Stöckchen - Hölzchen - Stöckchen. Auf halber Strecke pausierten wir am Meer.

Guckt mal, wie schön es dort war!


Sogar mit Mann drauf!


Nichtsdestotrotz: Ich war an meiner persönlichen Grenze angekommen. Füße und Beine wollten nicht mehr. Der Mann hatte dann doch ein Einsehen und wir brachen die Wanderung ab bzw. gingen zurück.

Nicht ohne dass ich das goldene Wanderherz von ihm als Foto für meinen Einsatz verehrt bekam... Also manchmal ist er ja schon süß. <3



Tag 4? Wetteinsatz geliefert!

Tag 5


Abreise und Ankunft Zuhause - mitten in der Nacht. Ziemlich unspektakulär.

Es wurde Zeit, meine Fersen heilen zu lassen. Ich hatte nur noch eine knappe Woche bis zum Women's Run in Köln.

So long, meine Lieben.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß.

Ich packe fast schon wieder meine Koffer, es wird bald Zeit für Lappland.

<3


























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Sonntag, 30. Juli 2017

Ein Hauch von Urlaub?

Habt ihr das Fragezeichen im Titel bemerkt?
Das steht da mit voller Absicht.
;)

In NRW haben vor geraumer Zeit schon die Sommerferien begonnen und das bringt direkt auch einen Hauch von Urlaub für mich mit sich. Schließlich schließen mit den Schulen auch die meisten Sporthallen für diese Zeit ihre Pforten und so habe ich vor 2 Wochen schon 3 Kurse in die Ferien geschickt.

Bedeutet aber nicht, dass ich jetzt sportlos bin, nö, denn da sind immer noch Kurse übrig, die auch über die Ferienzeit laufen. Dennoch bringt es eine wirklich große Zeitersparnis für mich, denn die verbleibenden Kurse sind zeitlich sehr ökonomisch gelagert. Mittwochs trainiere ich zum Beispiel die Mitarbeiter des Forschungszentrums und da habe ich direkt 3 Kurse hintereinander weg, mit 15 Min. Wechselzeit. Aber eben nur einmal fahren. Da ist ja nicht nur die Fahrzeit zu kalkulieren, sondern auch dass man eine Weile vorher und nachher noch da ist.


Epicondy...WHAT?


Dass jetzt weniger Sportkurse sind, ist einerseits ein wenig schade, weil ich richtig gerne "trainere", andererseits aber eine gute Gelegenheit, meinen Mayoarm zu kurieren.

Hä, fragt ihr euch vielleicht an dieser Stelle, der Mayoarm war doch hier schon vor WOCHEN Thema?

Ja, war er, und ist er leider immer noch.

Nachdem ich nämlich erst einmal ca. 8 Wochen darauf gewartet habe, dass es wieder gut wird (was selbst kommt, geht auch selbst wieder, nä?!), musste ich irgendwann einsehen, dass ich dann doch mal den Schaltjahresarztbesuch machen muss (man, das reisst meine Quote runter!).

Der langen Rede kurzer Sinn. Mutti hat Epicondylitis. Wohl besser bekannt unter "Tennisarm". Na toll, dabei spiel ich doch gar kein Tennis. ;)

Der Arzt hat mich mahnend angesehen, mir mitgeteilt, dass ich Ruhe geben und so eine Armspange tragen soll. Ansonsten wäre er in der Lage, dafür zu sorgen, dass ich Cortison in den Muskel gespritzt oder den Arm direktemang volles Programm eingegipst bekäme. Der kennt mich leider, der Arzt. Und er weiß ganz genau, dass ich zwar einerseits ganz schlecht in "Ruhe geben" bin, das Wort SPRITZE andererseits bei mir nie seine Wirkung verfehlt. NIE!

Also schleich ich, innerlich "ommend", jetzt mit meiner Armspange durch die Gegend, schmeiße das Dingen ab und an zornig in die Ecke, um es aber recht schnell wieder anzuziehen, denn: Es hilft tatsächlich ganz gut, den Schmerz zu reduzieren. Immerhin krieg ich jetzt auch wieder meine Kaffeetasse selbsttätig mit dem rechten Arm zum Mund. Yeah.

Halten wir also bis hierher fest: Ja, da ist schon mal der Hauch eines Urlaubs. Aber körperlich beeinträchtiger Urlaub.

Urlaubhabende Ehegatten


Kommen wir zum zweiten Teil: Der Mann hat Urlaub. Seufz.

Nein, das ist nicht wirklich der Hauch eines Urlaubs, denn wenn der Mann frei hat, hat er tausend Ideen, was man hier im und am Haus erledigen könnte. An sich sehr gut, aber irgendwie bin ich in seine Pläne andauern involviert und muss "handlangern". Hm.

Ich linse unauffällig zum Kalender, atme ein und aus und gehe über zum dritten Teil.

Spielschulden sind Ehrenschulden, sagte sie, und zog ihre Wanderschuhe an


Erinnert ihr euch noch an die Wette? Die Wette, die kläglich verloren habe?

Nun, es ist soweit. Spielschulden sind Ehrenschulden, Mutti geht ziemlich bald ziemlich viel wandern. In Schweden. Höga Kusten, nicht Südschweden oder Lappland. Da, wo es schön viele dicke Klippen gibt. Bergauf und so. Fliegen muss ich auch noch.

Und Mutti muss auch noch die Flüge bezahlen. Übrigens waren die Flüge nach Schweden noch nie so teuer, wie dieses Mal. Menno!

Summasummarum ein echtes Träumchen... Bestimmt.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten und bringe ein paar Fotos mit, falls ich heilen Hauptes hier wieder ankomme. Solche wie dieses hier vom letzten Mal in Höga Kusten, wo ich ebenfalls sehr begeistert dreinschaue...




Passt gut auf euch auf. Bis bald!


P.S.1: Da fällt mir ein: WO ist meine Sonnenbrille?

P.S.2: Nach dem einen Post neulich hat sich übrigens eine Freiwillige gemeldet, die schnieke neue Fotos von mir machen wird. Wird echt Zeit und ich freu mich darauf - mit ihr kann ich das bestimmt. <3






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Donnerstag, 20. Juli 2017

LCHF pur: Juli & August

[Werbung]

My oh my, wie die Zeit vergeht! Gefühlt einmal umgedreht und schon ist der Juli halb durch. Und schon  fällt mir ein, dass ich euch hier ja noch gar nicht davon erzählt habe, dass der 3. Band der Kochbuchserie LCHF pur von Anne und mir erschienen ist.

LCHF pur: Saisonal.Lecker.Gesund - Über 80 Rezepte für Juli & August




Was ich an Annes Covers für unsere Bücher so mag: Man sieht direkt, welche Gemüsesorten unter anderem eine Rolle spielen.

Exkurs:
Auch die Rezeptfotos macht sie selbst, die finde ich so schön. Allerdings sind nicht alle Rezepte bebildert, denn das würde das Buch im Selbstverlag echt richtig teuer machen. Wir müssen also stets eine Auswahl treffen und es ist eine knifflige Angelegenheit, sich unter den Rezepten zu entscheiden. 

Und ihr seht: Die Nachtschattengewächse wie z.B. Tomate, Paprika, Peperoni und Aubergine sind am Start, es gibt Zucchini, was mit Fenchel, Kohlrabi, Avocado und viel Salat. Und Beeren natürlich.

Aber da ist noch mehr als das, was auf dem Bild zu sehen ist. Darüber hinaus sind nämlich reichlich Grillrezepte dabei, von der Marinade ohne komische Zusätze, über einzelne Fleisch- und vegetarische Gerichte, Beilagen und Sauce bzw. Dips. "Nichtgriller" können stattdessen natürlich auch die Pfanne oder den Ofen zum Einsatz bringen.

Nachdem im zweiten Buch die Vitamine bei LCHF das Spezialthema waren, geht es in diesem Buch um die Mineralstoffe. Genauer schauen wir dabei auf das Magnesium.


Die Eckdaten 


LCHF pur: Saisonal. Lecker.Gesund - über 80 Rezepte für Juli & August
von Anne Paschmann und Annika Rask

Verlag: Bod (Juni 2017)

ISBN: 978-3744851893

100 Seiten - 17 x 17 cm (quadratisch, praktisch, gut)

Preis: 14,90 € für Print / 8,99 € für eBook

Erhältlich unter anderem bei...


(Link führt direkt zum Buch)

PRINT:

Amazon (mit "Blick ins Buch")
Bücher.de
Hugendubel
LCHF-Shop
Thalia

Alternativ können unsere Bücher auch mit Angabe der ISBN in jedem Buchladen eures Vertrauens bestellt werden.


EBOOK:

Amazon
Hugendubel

Es gibt aber noch andere, die ich gerade nicht finde. Auch Apple müsste es im Sortiment haben. Ich such nachher mal weiter.





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Freitag, 14. Juli 2017

Der Mann und Norr - ein kleines Beweisfoto

Mit freundlicher Genehmigung des Mannes darf ich euch dieses Beispielfoto zeigen, dass den vorhergehenden Post über die Bindung zwischen Herr und Gescherr ziemlich deutlich unterstreicht.

No further comment.
:)

*woistderSmileymitHerzchenaugen,wennmanihnmalbraucht?*




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Der Mann und die Norr

Ein Update über "Hündchen" Norr ist ohnehin schon lange fällig - lasst mich daher doch einfach über ein Duo der besonderen Art berichten, DEM Dreamteam im Hause Sudda.

Damit man aber ein bisschen mehr Einblick in die Geschichte bekommt, möchte ich zunächst ein wenig zurückblättern im Kalender des Lebens, für diejenigen, die noch nicht wissen, um wen es sich dreht - ansonsten könnt ihr ja beim Lesen weiter vor hopsen:

Norr - der Anfang


Norr ist unser "neuer" Hund. Sie ist bei uns letzten November eingezogen. Eigentlich wollte ich gar keinen Hund mehr. Eigentlich. Und dann kam das so: Herzensbrechereien

Exkurs:
Norr ist übrigens einer der Hunde, die von Susi und ihrem Team in Portugal von den Straßen oder sonstwoher gefischt, liebevoll betüdelt und vermittelt werden. Sie leisten eine unglaubliche, ehrenamtliche Arbeit und ich kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen - hier die Webseite:
Hunde aus Zentralportugal zur Adoption

Jedenfalls war es gründlich um mich geschehen und mir war klar: Diese kleine schwarz-weiße Knubbeline gehört zu uns! Jetzt musste ich das nur mit dem Mann klären.

*tödötödötödötödötödötödötödötödötödö...zingzing...zingzing*
Dramatische Musik aus dem Film "Der weiße Hai" - wenn der Hai sich eben nähert!

Nach über 20 Jahren kenn ich natürlich die notwendigen Knöpfe, die gedrückt werden müssen, und zog so ziemlich alle Register. Darum heißt übrigens Norr auch Norr. ER durfte den Namen aussuchen (emotionale Bindung herstellen!!!) und da er den hohen Norden extrem liebt, heißt sie eben so. NORR heißt NORDEN.

Irgendwann willigte er ein, mit folgender Regel:

"Also Annika, eins halten wir fest. Das ist DEIN Hund! Du kümmerst dich, du gehst Gassi, du fütterst, du machst Tierarztbesuche. ICH will damit NICHTS zu tun haben. Es ist und bleibt DEIN Hund und DEINE Verantwortung." 

Hab ich natürlich alles versprochen. Logo. Eine Episode aus dem mehrteiligen Berater über entspannte Ehen mit der Kapitelüberschrift "Jaja, laber du!" halt. DENN: Ich kenn ihn, den Mann.

Und so kam SIE, das ist hier nachzulesen: Ein Hündchen kommt geflogen

Ein kleines Bündelchen, von Anfang an total lieb und verschmust, absolut entspannt im Umgang mit allem, was sich bewegt.

In nur Bruchteilen von Sekunden war es nicht nur um die Kinder und mich, sondern ebenfalls um den Mann geschehen, das war wirklich unglaublich. Schon zwei Tage später war die Rede von "UNSER Hund" - heute redet er übrigens von "MEIN Hund".

Aus der kleinen Knutschkugel von damals ist ein stattliches Mädchen geworden - eine spannende Entwicklung:

Dezember 2016

Mai 2017


Juli 2017


Ein Hund muss gut erzogen werden


Seitdem hat der Mann hier das Ruder übernommen. Nachdem er ungefähr das Internet über Hunde zu Ende gelesen hatte, bekam das Personal im Hause (also die Kinder, sofern anwesend, und ich) genaue Anweisungen, darüber z.B....

welche Leinen und Halsbänder zu verwenden sind * wann Welpen zahnen * wie viel Futter und welches * wie weit und lang Norr maximal spazieren gehen sollte * wie wir mit ihr umgehen sollen * wie das mit der Läufigkeit so läuft * und - ganz wichtig - welche Kommandoworte wir wählen sollen.


Wir kriegen beispielsweise Mecker, wenn wir nicht "HIER!", sondern "KOMM!" sagen. Geht GAR nicht, findet er! Unter uns: auf KOMM hört Norr genauso gut wie auf HIER.

Außerdem sollen wir sie nur NORR nennen. Tochter und ich haben aber eigene Namen dazu entwickelt - ob nun "Norri" (Tochter) oder "Nörkes" (ich), der Hund hört. Aber dem Mann fallen dann wieder einige Haare aus. Bestimmt!

Besonders stolz bin ich übrigens auf ein Kommando, das Norr echt gut beherrscht. Nämlich das Kommando:

GUTE NACHT!

Das hab ICH ihr beigebracht und das kam so: Ich war mal wieder auf dem Sofa eingenickt. Und nachts um halb 4 stand der Hund mit seiner Quietschekuh vor mir und wollte spielen.

What? Ich sagte deutlich "Gute Nacht!", drehte mich um und ignorierte sie. Norr starrte mich einen Moment an, drehte sich mit der Quietschekuh in der Schnute um und legte sich in ihr Körbchen. Heureka!

Seitdem ist "Gute Nacht!" das Kommando, wenn ich möchte, dass sie mit irgendwas aufhört. Das klappt toll!

Macht nur eben einen recht witzigen Eindruck auf Fremde, wenn ich am hellichten Tag mitten unterwegs streng "Gute Nacht!" zu meinem Hund sag und mich demonstrativ wegdrehe! Andere verwenden dafür wohl eher "Schluss!" oder "Aus!", aber Worte sind ja eh nur Schall und Rauch.

Überhaupt sind wir angehalten, stets liebevoll mit Norr umzugehen, denn, so hat der Mann mitgeteilt: Norr ist sehr sensibel! Jaha, nur damit ihr das wisst.

Der Hund ist auch prinzipiell NIE was Schuld, das sind immer nur WIR (also alle, außer der Mann selbst!). Egal, was sie tut, wir haben das verursacht. Das finde ich witzig, denn er scheint nicht richtig zu merken, dass sie ihn gewissenhaft um den Finger gewickelt hat.

Abends kann er da sitzen, den Hund ansehen und sowas sagen wie: "Ist sie nicht der beste Hund auf der ganzen Welt?" Klar, das ist sie auf jeden Fall, aber das von ihm zu hören, ist sowas von niedlich!

Norr und der Mann


Andersherum ist es aber genauso. Für Norr ist der Mann anscheinend das Größte überhaupt.

Wenn der Mann abends nach der Arbeit durch die Haustür tritt, steht Norr schwänzchenwedelnd vor ihm. Dann bückt er sich und SIE! KNABBERT! LIEBEVOLL! SEINEN! BART!

*kreisch*

(Mir wurde natürlich sofort erklärt, dass das ganz wichtig für die Bindung ist. Jawohl. Das hat der Mann im Internet gelesen. Ich glaub, die Wölfe machen das auch, oder so.)

Dann wir der Hund gekrault und der Hund dreht sich und wedelt mit dem Schwänzchen. Mindestens fünf Minuten lang. Erst DANN werden wir registriert. Es kann aber sogar sein, dass wir dann erst einmal gefragt werden, wie denn NORRS TAG so war. Hö?

Die beiden gehen von Herzen gerne zusammen wandern und wo der Mann ist, will Norr auch gerne sein. Die kleben aneinander wie Pech und Schwefel. Besser hätte es keinen von beiden treffen können.

<3

Nächstes Mal erzähle ich euch etwas mehr darüber, wie Norr charakterlich drauf ist. So einen gechillten Hund gibt es nämlich echt vielleicht kaum noch einmal!




P.S.: Was ich noch sagen wollte: Ich bin übrigens (fast) genauso wichtig - sowohl für Norr, als auch für meinen Mann. ;)






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