Samstag, 13. Februar 2016

Durchgekaut und ausgespuckt...

... anders kann ich meinen körperlichen und geistigen Zustand gerade nicht beschreiben.

Eins sage ich euch:

Meinen außerordentlich Respekt für alle, die beruflich Böden verlegen. Für mich wäre das nichts. Es gibt kaum eine Stelle an meinem Körper, die nicht am persönlichen Ende angekommen ist. 

Arme, Finger, Beine (oben, unten, innen, außen), der Po - alles kaputt. Ganz oben auf der Jammerliste aber immer noch die Knie. Menno.

Stand der Technik: 

Noch ca. 1,5 m bis zum Ende des großen Raums. Der Mann und ich haben alles gegeben, aber es galt eben heute Schikanen wie Niveausausgleichschiene an Eingangstür sowie Nischen an Eingangstür und Waschbeckenecke zu besiegen. Der Rheinländer nennt es auch "Fummelskram" (oder sagt man das woanders auch?).

Morgen heißer Tag. Ich WILL - und ich WERDE - den großen Raum UND das Büro bodentechnisch besiegen. Punkt! Ich WILL und WERDE fertig werden. Gut, lassen wir die Fußleisten mal außen vor. 

Der Mann verzichtet sogar auf seinen üblichen Wochenendeausgangsmarsch auf den hauseigenen Berg (klickedicklick! Dann wisst ihr ca. wo mein Haus wohnt. Ganz genau ist das aber hier - klickedicklick). <3 

Ich verschiebe die Beantwortung diverser Mails und WhatsApps auf Montag. Es geht nicht anders. Tut mir wirklich richtig leid. :(

Heute musste ich schon auf den LCHF Rheinland (Gruppe bei Facebook - herzlich Willkommen!) Stammtisch in Neuss verzichten, den Eka ins Leben gerufen hat. Ich hatte mich zwar schon sehr darauf gefreut, aber es ließ sich wegen des Zeitdrucks hinter dem Laminatlegen definitiv nicht realisieren. Ich habe auch schon erfahren, dass es sehr lustig war. Menno - sagt mein egoistisches Ich. Yippie - für die Anwesenden aber natürlich auf jeden Fall. 

Drückt mir die Daumen, dass ich fertig werde.

Ommmmm... verdammt... ommmmmm.

Alles für den Dackel, alles für das LCHF plus Headquarter.

*soifz*

Aktuelle Fotos von dem Boden. Blöderweise ohne Bilder von Waschenbecken- und Türnische. Tut mir leid, ich hatte keine Kraft mehr, aufzuräumen...





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Freitag, 12. Februar 2016

Gambrish - wenn Männer LCHF bloggen

Jaha, da gibt es einen niegelnagelneuen LCHF-Blog und der ist auch noch von einem Kerl. 

Erst seit dem 08. Februar hat er sich in das merkwürdige "Abenteuer" LCHF geworfen, aber was er da in nur 5 Tagen abgeworfen hat, schlägt - so ich mich erinnere - alle mir bisher bekannten Rekorde!

RESPEKT!

Noch ist er ganz am Anfang, noch gibt es erst wenige Einträge auf dem Blog, aber er macht mich einfach neugierig (Männer sind ja häufig echte, wandelnde Stoffwechselunverschämtheiten, die mal eben schnell im Vorbeifliegen dutzende Kilos ins Orbit werfen, ohne mit der Wimper zu zucken... Tse! ).

Da ich aus eigener Erfahrung weiß, wie ungeheuer wertvoll es ist, auf einem langen, manchmal holperigen Weg unterstützt zu werden, denke ich, dass er sich über ein wenig Zuspruch freuen würde.

Der langen Rede kurzer Sinn. Hier geht es entlang, falls ihr mal schauen wollt:


Ich wünsche dir eine entspannte Abnahme, ein ganz neues Lebensgefühl und schöne Erlebnisse auf dem Weg, Gambrish. Es lohnt unendlich...

ROCK IT!



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Immer wieder mal was Neues: Laminat legen

Gestern habe ich, tatkräftig von Erika unterstützt, das erste Stück Laminat meines Lebens im LCHF plus Headquarter gelegt. Auf den ersten zwei Reihen tat sich noch das ein oder andere Fragezeichen auf, aber dann lief es wie geschmiert.

Das sieht so aus:



Hübsch, oder? 
Standing Ovations, bitte!

(Da sieht man ein letztes Mal den fiesblauen Originalboden... Kann man ja wohl nachvollziehen, dass der weg muss, oder? Die Fugen, die noch vorhanden sind, sind übrigens gelb... Ich mag die Farben der schwedischen Fahne schon aus patriotischen Gründen, aber bitte, das hat seine Grenzen!)

Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich gestern Abend gefühlt hab als hätte man mich einmal gründlich durchgekaut und wieder ausgespuckt. Donnerstags geht morgens meine Sportwoche zu Ende und im Anschluss dann stundenlang gebückt bzw. kniend zu arbeiten, war nicht gerade der Dröhner in Dosen.

Meine Knie fühlen sich an wie ein einziger, riesiger, blauer Fleck. Daher weiß ich jetzt auch, warum Handwerker auf dem Boden oft diese komischen Knieschoner tragen. Ich darf nicht vergessen, mir für heute ein dickes Kissen einzupacken, Knieschoner werden da nicht mehr ausreichen, befürchte ich.

Hossa!

Als ich endlich geduscht war, hab ich fast kein Wort mehr raus bekommen. Und ihr wisst, das will was heißen. Ich mochte nichts mehr, nur noch jammernd im Sessel sitzen.

Das hatte ich mir irgendwie unkomplizierter vorgestellt.
Wobei... kompliziert ist das Verlegen von Laminat jetzt nicht direkt. Aber es dauert viel länger als ich gedacht hätte.

In den Filmchen bei Youtube, die ich mir als "Bildungsfernsehen" für das Erlernen des Laminatverlegens im Vorfeld gegeben hatte, ging das eher so "klickklack-klickklack-fertig". Auch der freundliche Herr bei der Beratungshotline hatte mir versichert "Ach was, das schaffen Sie schnell!"

Öh.

Wir haben in sechs Stunden immerhin 25 qm Laminat geschafft. Das ist an und für sich bestimmt eine große Leistung, aaaaaabbbbbbeeeerrrr... 

Problem 1:

Da sind noch 65 qm übrig. Hm. Und jetzt kommen erst die Schikanen wie Türen inkl. Übergangsprofile und Heizungen...

Problem 2:

Am Montag Abend MUSS das fertig sein. Dann hab ich da Sportkurse.

Problem 3 (na ja, Problem...):

Heute um 16 Uhr habe ich einen Termin mit Kunden.
Morgen um 10 Uhr kommt jemand zum Personaltraining.

Das Problem ist dabei nicht der Raum, denn ich darf für das Gespräch den Raum von Ute (meiner Lieblings-Veganer-Nachbarin) und für das Personaltraining den von Karin und Richie von Body-Upgrade schnorren. 

Aber die Zeit passt irgendwie nicht. Ich kann mal easy davon ausgehen, dass mich der Rest der Räume locker noch mal 18 Stunden kosten werden, selbst mit Hilfe - ohne weiß ich gar nicht, wie ich das machen sollte. Den Mann hab ich für das gesamte Wochenende eingespannt und ab 9 steht heute schon eine auf der Baustelle, um zu helfen. 

Die 18 Stunden halte ich allein auch deshalb für ziemlich optimistisch, weil mir der Körper wohl mit der Zeit immer mehr weh tun wird, davon ist auszugehen. 

Außerdem muss ich noch mal zum Baumarkt, weil ich das falsche Übergangsprofil gekauft habe. Die Eingangstür ist dann einfach mal breiter als 1 m. Frechheit. 

Darüber hinaus kann ich schlecht meine Kunden im Blaumann empfangen, auch das muss ich einkalkulieren. Hmhmhm. 

Ja, was soll ich sagen. Immer mal etwas Neues. Wünscht mir Glück und stabilen Körper.

Moah, ich weiß gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll...

Memo an mich:

* Hilfe für heute suchen (der Mann ist arbeiten)
* Stichsäge und Kissen einpacken!!




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Sonntag, 7. Februar 2016

LCHF.de: Juli - mit LCHF den Hungerstoffwechsel besiegen

Juli Mey Hungerstoffwechsel LCHF LCHF.de
www. fotolia.com © Mopic – Stairway to the sky
Ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, euch zu zeigen, dass ich noch deutlich mehr schreibe als nur ab und an in meinem Blog. Daher habe ich mir gedacht, dass ich euch ein wenig mit auf meine Reise nehme.

Ihr könnt euch - wie immer - selbst überlegen, ob ihr den Links folgen wollt, oder nicht. Aber ich finde eben, dass es um richtig interessante Themen geht, die mir in  meinem LCHF-Leben über den Weg laufen.

An der Überschrift könnt ihr jeweils sehen, zu welcher meiner Webseiten (LCHF.de - LCHFplus.de) der Artikel gehört. 

Heute aktuell auf LCHF.de findet ihr Juli (u.a. als Admin in der Low Carb Community auf Facebook unterwegs) zu ihrer Erfahrung bzw. ihrem Erlebnis, wie sie durch zu wenig Essen in den berüchtigten Hungerstoffwechsel hinein- und mit LCHF auch wieder herausfinden konnte:




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Freitag, 5. Februar 2016

Update für und über den Mann

Mit strahlenden Augen stand er vor neulich vor mir.

Ein Blick, der als nächstes einen ohrenbetäubenden "Zalando-Schrei" befürchten ließ, der aber zum Glück nicht kam (ich hab empfindliche Ohren).

Der Mann hat jetzt schon 10 kg weg.

Sollte gesagt sein.

Wegen des Brotwechsels (klickediklick).
(und Süßigkeiten- und Kantinenbeilagenverzicht - ergänze ich)

Er ist richtig stolz.

Und ich finde seinen neuen (eigentlich alten) Bauch richtig, richtig, richtig sexy. Sag ich so, wie es ist. Da ist kein "Überhangmandat" mehr. ;)

<3







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Mittwoch, 3. Februar 2016

Vom Guten Rat bis hin zum LCHF Seminar in Berlin - ein Sammelsurium der längeren Art

Im Moment tu ich mich ein wenig schwer, auf dem Blog zu schreiben. Wenn ich an dieser Stelle fast ständig und immer über LCHF plus und meine Selbständigkeit schreiben würde, würde sich das für euch vermutlich wie eine Art Dauerwerbesendung anfühlen. Und doch ist das genau das, was mich derzeit ständig und immer umtreibt. Es ist eine spannende Aufgabe, es passieren so viele Dinge rund um LCHF und mich, dass ich manchmal das Gefühl habe, dass kaum etwas anderes an mich rankommt. Die andere Lösung wäre, gar nichts zu schreiben - auch keine gute Idee. 

Dazu ist es Jahresanfang, der klassische Veränderungsmonat, und das merke ich natürlich auch deutlich bei den Menschen, mit denen ich arbeite. Also geht es noch eine Unze "wilder" zu. Dieses Jahr sogar so wild, dass irgendwann Lady S. versonnen vor mir saß und fragte: "Sag mal, bleibt da eigentlich noch überhaupt irgendwas noch an Zeit und Kraft für dich selbst über?" Ähm, Zeit jetzt eher nicht, Kraft auf jeden Fall, denn ich tanke Kraft aus dem, was ich erleben darf. 

Und wenn es erst einmal wieder ruhiger wird... ihr wisst schon. Mittlerweile ist "Wenn ich dasunddas erledigt habe, wird es wieder ruhiger" zu einem Runninggag innerhalb meines Umfelds mutiert. Jedesmal, wenn ich das sage, fangen alle an zu lachen. Gut, mir fällt ja tatsächlich ständig etwas Neues ein, was ich noch mal schnell erledigen möchte. 

Dennoch ist mir klar, dass ein dauerhaftes Leben auf der Überholspur dazu führen kann, dass man im Rausch der Geschwindigkeit irgendwann das Tanken verpasst und dann auf der Pannenspur endet. Daher gebe ich mir Mühe, an anderer Stelle die Beinchen ein wenig einzuziehen und mich entspannt zurück zu lehnen. 

Auf dem Blog notiere ich von jeher Dinge aus meinem Leben, die mich beschäftigen, und im Moment sind es eben diese... Vielleicht muss ich da jetzt einfach durch und ihr eben mit mir. Immerhin muss man zum Glück ja nicht lesen, wenn es euch zu viel wird, dann ignoriert mich einfach. Ich kann mir gut vorstellen, dass diese dezente Besessenheit sich mit der Zeit beruhigen wird.

Aber nehmen wir die ganz dicken Dinger mal chronologisch...

Sofaplatz, Kuscheldecke, Tee oder Kaffee - ihr ahnt es, das wird mal wieder etwas länger.

Der gute Rat und ich


Mitte Januar erschien der Artikel mit mir in "der gute Rat" (ich meine Ausgabe 2/2016), ich hatte es ja vorher schon das ein oder andere Mal dezent angedeutet, dass da etwas im Gang ist. 

Moah, hatte ich Schnappatmung als das Magazin im Postkasten lag, denn es ist ein Ding, vorher zu wissen, was darin über einen stehen wird, aber eine andere, den Artikel im großen Ganzen zu sehen und vor allem mal eine ganzseitige Fotoseite von sich selbst auf sich wirken zu lassen. Ihr wisst - ich mag das mit den Fotos nicht so furchtbar gerne. Zumal die Redaktion sich für ein anderes Foto als meinen persönlichen Favoriten entschieden hatte, nämlich dieses hier:



Mein Favorit hingegen war das hier:



Was denkt ihr? Welches findet ihr besser? Hm.

Jedenfalls sind beide natürlich von der ganz besonderen und hervorragenden Svetlana Schulz, der Fotografin meines persönlichen Vertrauens. <3

Als der Artikel dann vor mir lag und ich alles gelesen und gesehen hatte, habe ich mich richtig gefreut. 

Danke an Marion Meiners und die Redaktion von "Der Gute Rat".
Immer wieder gerne!

Berlin, Berlin - ich war dann in Berlin!


Für das zweite LCHF-Seminar habe ich meine Köfferchen gepackt und bin eigens nach Berlin geeilt. Dadurch, dass Angelo und Martina Rosati in ihrer Trattoria Martinello (klickediklick!) neben italienischen Spezialitäten auch LCHF-Küche anbieten, wusste ich, dass ich kulinarisch in besten Händen bin. Geniale Grundvoraussetzungen!

Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich zuvor noch nie in Berlin war. Da Martina klar war, dass ich noch nicht mal im Ansatz die Chance haben würde, mir die Stadt anzusehen, weil wirklich viele Treffen und Erlebnisse anstanden, hat sie mir auf dem Weg vom Bahnhof nach Kreuzberg eine Mini-Stadtrundfahrt verpasst. 

Innerhalb von 30 min konnte ich so immerhin einen schnellen Blick auf die Schloss Bellevue, den Tiergarten, die amerikanische Botschaft, den Reichstag, den Sony-Center, das Brandenburger Tor, etc. erhaschen. :D Kultur in a nutshell quasi.

Den Donnerstag haben wir dann noch bei bestem Essen (ich sag nur Surf and Turf) im Martinellos ausklingen lassen und ich habe geschlafen wie ein Steinchen. 

Let's get together


Freitag Morgen kam es zu einem spontanen "LCHF-Sit in" in Frau Rosatis Küche. Zuerst kam Daniela, mittags schaute Charina in der Mittagspause rein - ein Fest beide persönlich zu treffen. Darüber hinaus dröppelten nach und nach die ersten meiner LCHF-WG-Mitbewohner für das Wochenende ein: Eka55 (Moderatorin im Forum), esPerlsche und Kathrin. (Mir fiel gerade auf, dass es zu jeder der letzten drei erwähnten Frauen einen Artikel auf LCHF.de gibt. Die habe ich mal unter den jeweiligen Namen verlinkt, falls es euch interessiert, wer mit von der Partie war). Wir saßen also zu sechst bei Kaffee in der Küche und es war urgemütlich. 

Am Abend gemütliches Beisammensein mit der WG, Martina und weiteren Gästen in der Trattoria. Schon praktisch, wenn man ein Seminar rund um ein Restaurant plant. :D

Ich bekam die Chance meinen Blognachbarn Cybaerdad und seine Frau Kathrin (klickediklick!) in echt zu treffen. Yeeeaaaahhh! <3

Da waren es schon zwei "Kathrins" - mir fällt gerade auf, dass es ganz schön viele Kathrins gibt. :) 

Dazu gesellten sich Barbara, die ich bereits aus der LCHF-Gemeinschaft von Facebook kannte, und die dritte Kathrin, nämlich Kathrin Koehler (klickediklick!) - sie ist euch von den gemeinsamen LCHF-Podcasts sicherlich ein Begriff. <3

Irgendwann spät trudelte die letzte Mitbewohnerin ein - Tina vom LCHF-Shop durfte natürlich bei so einem Wochenende nicht fehlen. :)

Wir saßen bis spät in der Nacht zusammen und hatten richtig viel Spaß. 

Das LCHF plus - Seminar


"Und? Biste schon nervös wegen des Seminars?" - das wurde ich in den vergangenen Wochen das ein oder andere Mal gefragt. Nein, ich war überhaupt nicht nervös. Nullkommanullnadanix. Ich war einfach nur glücklich!

Warum auch nervös sein, wenn man einen entspannten und doch spannenden, lustigen und auch leckeren Nachmittag mit 17 anderen Frauen verbringen kann. Sie waren alle eine echte Wucht. Ich freue mich jedesmal, wenn ich miterleben kann, wie schnell sich Menschen untereinander finden können, selbst wenn sie sich vorher nicht kannten. Einige hatte ich bereits einige Male getroffen, andere kannte ich aus dem Forum (eine traf ich das erste Mal - sie war in meinen Anfängen mit LCHF 2009 sehr aktiv im Forum, dann eine ganze Weile von der Bildfläche verschwunden und nu stand sie vor mir, das fühlte sich so schön an. <3 ), wieder andere waren für mich ganz neu, bunte Mischung! Ach, am liebsten würde ich ja jetzt ohne Ende von den Teilnehmerinnen erzählen, aber das würde zu weit führen. 

Kurz gesagt:
Sie waren aufgeschlossen, stellten interessante Fragen, brachten sich ein. Hinterher saßen wir noch in einer größeren Gruppe sehr lange beisammen, wundervoll! Wenn ich mich richtig erinnere, war ich gegen 2 Uhr im Bett... ;)

Obwohl.... Moment, über eine MUSS ich dann doch noch genauer schreiben.

Frau Tonari - wenn ein Blog ein echtes Gesicht bekommt


Wir sind so lange Blognachbarn, dass ich gar nicht mehr weiß, wer, wann, wen gefunden hat. Tatsache ist, dass wir uns seit ca. 2009 begleiten, auch wenn unsere Blogthemen total verschieden sind. Frau Tonari ist eine "Kamerafrau" und ich habe zum Beispiel viel Freude an den diversen Abwasserdeckeln, die sie auf ihren Reisen liebevoll dokumentiert.  

Und Frau Tonari ist gleichzeitig die Frau, der ich zu verdanken habe, dass mein Buch überhaupt auf dem Markt ist! Als ich damals im Endspurt mit der Fertigstellung war, wusste ich überhaupt nicht, wie ich es rausbringen sollte. Einen Verlag suchen und die Rechte abtreten? Nein, das fühlte sich "doof" an, schließlich ist es mein Baby. Sie hatte mit BoD DIE Lösung für mich und da sie von den guten Erfahrungen anderer wusste, hat sie mich beraten und anschieben können, es damit einfach zu machen. 

Als mich ihre Mail erreichte, dass sie beim Seminar dabei sein wollen würde, bin ich fast vom Stuhl gefallen vor Freuerei. :D Gibt's doch gar nicht, dachte ich. Doch, gibt es. Und das Buch, auf dessen Veröffentlichung über BoD ihre an mich weitergereichten Erfahrungen fußten, hatte sie als Mitbringsel direkt mit im Gepäck. 

Herrlich! Für mich steht jedenfalls jetzt schon fest, dass ich ihre Einladung bei einem weiteren Berlin-Besuch glasklar annehmen werde, denn mit ihr zu quatschen ist total schön.


Im Gegensatz zu mir war sie auch so clever und hatte eine Kamera mit. Tsja, so sind se, die Fotoblogger. 

Tausend Dank für die lieben Worte und überhaupt für alles andere, Frau Tonari!
<3 

Kathrin Koehler knackt eine Nuss


Wenn ich schon mal in Berlin ein Seminar halte und Kathrin Koehler dabei habe, nutze ich natürlich die Chance, sie und ihr Fachwissen als Trainerin einzubinden. Ihr Vortrag hat mich sehr berührt und angestubst - ganz besonders als es darum ging, dass man im Leben eine Baustelle nach der anderen angehen bzw. eine Nuss nach der anderen knacken und verarbeiten sollte, da ich ja eher die Tendenz habe, kopfüber in der Schüssel Nüsse zu stecken und mich damit schwer tu, nicht alle gleichzeitig knacken zu wollen, ohne auch nur eine zu genießen. 

Das Prioritieren und auch das generelle Organisieren fällt mir nicht leicht, da muss ich hart dran arbeiten, sonst ist alles was bleibt ein heilloses Chaos (emotional und tatsächlich). Dann hat man nämlich am Ende eine Schüssel, in der angeknackte Nüsse, Nussschalen und Nusskerne so vermengt sind, dass man nicht mehr weiß, was was ist. 

Hmmm... versteht ihr mich? Oder ist das jetzt zu abstrakt? Na ja.

Jedenfalls:

Danke an alle Beteiligten für diesen tollen Tag! 
Es war ein Fest.


P.S.: Bei so viel Danke darf eins nicht fehlen. Spyridoula (klickediklick!) hat für jede Teilnehmerin ein Fläschchen ihres hervorragenden Olivenöls spendiert. Das war total lieb.

σας ευχαριστώ 

Ich glaub jetzt Google Translator einfach mal, dass das Danke auf Griechisch heißt. Wehe, wenn nicht!



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