Donnerstag, 27. November 2014

Let`s get together im Dezember


Er ist zwar noch gar nicht da, der Dezember, und doch startet er "extraordinaire" bereits in der nächsten Woche. Ich freu mich, ich freu mich...

Ich seh' das "Schlotti-Kind" (aka Nimmer-satt, die an meinem Sportkurs freiwillig und ohne Zwang am Montag teilnehmen wird *ich schwör*)  - wer sie nicht kennt, guckstu hier (klickediklick!).

Und soeben kristallisiert sich heraus, dass ich am Mittwoch Kathrin Koehler von LCHFBlog (klickediklick!) begrüßen darf, die aus beruflichen Gründen im Rheinland weilt.






*Hachmach*
KANN EIN DEZEMBER BESSER STARTEN?
Kaum!


Bin mal gespannt - denn beide sind aus meiner Sicht "FotoderSelfieQueensdereherunscheuenArt" - kriegen wir also ein Foto für den Blog hin?

BÖSTIMMPT!

Wobei das ja im Dunklen eher schwierig wird, oder? Aber wir geben uns Mühe... 

Ich überleg gerade, ob ich nicht spontan Interviews für meine Serie "DEIN LCHF" an die Frauen bringe. Situationen sind dazu da, um genutzt zu werden, oder nicht?

Ist hier ein Nimmersatt- oder LCHFblog-Leser, der spezielle Fragen hat, die er/sie schon immer beantwortet haben wollte? *plingplingÄugelein*

:D










P.S.1: *hysterischimKreisrumrenn* Man reiche mir eine Frisur - menno!

P.S.2: Danke für den indirekten Ohrwurm... (klickediklick) - wobei es sich dabei eigentlich um "let's stick together" handelt... Aber ich liebe diese Lied!


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Mittwoch, 26. November 2014

MMM - Mitmachmodus


Heute werde ich zum ersten Mal seit drei Jahren als Mitmacher in einem Sportkurs dabei sein.
Yeah!

Und zwar bei einer Mittrainerin/Kollegin meines Vereins. Es gibt Aerobic, aber mit viel Tanzanteil, wie sie mir verriet. Ich freue mich tierisch darauf und bin sehr gespannt. Nicht dass ich noch Mitglied in dem Verein werde, bei dem ich Trainer bin, um regelmäßig mitzumachen.

:D

Das "gestürzte" Knie hält, tut nichts weh, habe ich gestern und vorgestern ausgiebig getestet. Nur auf dem Boden knien ist ein wenig ömmelig, ist bei Aerobic aber eh eher seltener der Fall. Es steht ungebremsten Vergnügen also nix im Weg.

Übrigens tausend Dank für euer Mitgefühl bezüglich meines Sturzes und die dollen peinlichen Geschichten, die dabei in den Kommentaren zusammengekommen sind. Ich hab so gelacht äh... mitgelitten natürlich. *hust*

Und? Schwingt ihr heute auch noch die Hufe? Oder muckelt ihr euch bei dem ömmeligen, kalten Wetter lieber auf das Sofa (was ich ebenso gut verstehen kann)?

Morgen gibbet wieder Lappland und zwar die Geschichte meiner ersten Bergwanderung und wie ich bergab versumpfte.



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Montag, 24. November 2014

Eingeschwungener, doppelter Rittberger mit Abzügen in der B-Note


Es gibt Menschen, die sind dezent.
Und dann gibt es Menschen wie mich.
Frei nach dem Motto: "Wenn schon, denn schon!"

Samstag war ich in der Domstadt und habe die ersten Weihnachtsgeschenke gekauft. (Übrigens: Yeah! Ich! So früh!) und nach einem wirklich guten Essen im "Ludwig im Museum" eilten der Mann und ich zum Zug. Wir pflegen außerhalb der Stadt zu parken, weil das einfach stressfreier ist.

Jedenfalls hasteten wir die Treppe vom Dom zum Bahnhof hinab. Und wer bitte verpasst höchst effektvoll die letzte Stufe, rutscht weg, knallt auf das linke Knie, um dann über den Bahnhofvorplatz zu gleiten und dabei die Einkaufstaschen weit von sich zu schleudern? Vor Schreck kreischend?

Ich.
Wer sonst.

Boah, das war vielleicht PEIN-LICH. Gefühlt eine Millionen Menschen waren dabei, wovon gute fünf sofort zu mir gelaufen kamen, um mir aufzuhelfen, meine Einkäufe einzusammeln und mich zu fragen, ob alles okay sei.

Natürlich habe ich gesagt, dass alles okay ist, aber tatsächlich hatte ich die Tränen in den Augen stehen. Ich war so froh, als der Mann endlich bei mir war (er war gute 10 m weiter rechts die Treppe herunter geeilt) und die guten, helfenden Geister mich in seiner Obhut so sicher wussten, dass sie gingen. Mein linkes Knie brannte wie Feuer und mein Gesicht auch - vor Scham.

Moah. Hätte ich nicht in einer weniger frequentierten Ecke vor mich hinstürzen können? Immer ich. Es ist SO ungerecht. Das hat aber auch geklatscht...

Und so kehrte ich nicht nur mit den ersten Weihnachtseinkäufen heim, sondern auch mit einem blauen, linken Knie (zum Glück hat es weder geblutet noch war die Hose kaputt...).

Zuhause angekommen, klagte ich der Tochter mein Leid.

"Haben dir andere geholfen, als du gefallen bist?", wollte sie wissen.

"Ja, sofort waren Fremde da und haben mir geholfen!", entgegnete ich stolz - soll mal einer sagen, die Menschen seien nicht hilfsbereit! Echt, das fand ich super.

"Aha, Mama. Dann giltst du jetzt wohl als alt. Man hilft eher alten Menschen als jungen."

DANKE DAFÜR!
Taschengeldreduzierung!

Jetzt hätte ich wohl wenigstens von euch gerne einen Sympathiepuster für mein Aua-Knie und meine Seele. Oder vielleicht könnte mir einer sagen, dass nicht nur ich das Talent zum großen Auftritt habe? Dann geht es mir bestimmt besser.

Hier ein Bild von der Treppe - falls sie einer nicht kennen sollte...



www.fotolia.com - Copyright vvoe







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Sonntag, 23. November 2014

DEIN LCHF # 1 - SPIKE


„Weißte was? Ich hab jetzt einen eigenen Padawan!“, sagte datBea eines Tages, als wir telefonierten. „Aha! Schönschön!“, entgegnete ich und lenkte schleunigst auf ein anderes Thema um, denn ich hatte keinen blassen Schimmer, was sie mir sagen wollte - was ich jedoch nur ungerne zugebe! Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass datBea häufiger eine Art Geheimsprache spricht, aber es gibt wenig, was Google mir nicht im Nachhinein erklären könnte. Und so verriet man mir auf meine Nachfrage folgendes:
„Padawan, oder auch Grüner Junge[1] war ein Rang des Alten Jedi-Ordens, der sich auf den Fortschritt in der Ausbildung zum Jedi-Ritter bezog. Es war der zweite Rang nach dem Jüngling und unterschied sich dadurch von diesem, dass ein Padawan allein von einem Jedi-Ritter oder -Meister ausgebildet wurde, während Jünglinge in Gruppen einem Meister zugeteilt waren.“
Quelle: www.Jedipedia.de/wiki/Padawan

Da wunderte mich natürlich nichts mehr, denn wenn es irgendetwas gibt, was mich genauso wenig interessiert wie Harry Potter, dann doch diese merkwürdige Sci-fi-Reihe da. Kann ich gar nicht kennen. So! 
„Was ist das denn jetzt da, das mit dir und deinem Padawandingens da?“, fragte ich Bea bei ihrem nächsten Besuch. „Gib’maLaptop!“, sagte sie und ruckelte auffordernd mit den Fingern der einen Hand. Ich deute (braucht ihr nicht googlen! Mein Service für euch: Deuen = rheinländisch für schieben, drücken, vorwärtsbewegen, schubsen) den Rechner zu ihr hin. 
Tickeditickeditickedi sausten ihre Finger über die Tastatur und legten eine Mail aus ihrem Account inklusive anhängenden Fotos frei. „Da. Ein Arbeitskollege. Mein ganz eigener Padawan.“ Mit höchst zufriedener Miene schob sie das Laptop zu mir zurück und ließ mich auf den Bildschirm schauen. Auf dem einen der beiden Fotos erkannte ich links einen dicken, älteren Herrn, auf dem anderen seinen schlankeren Sohn. Hä? Und jetzt? Was? Wer von den beiden war der Padawan?
„SCHNEGGE!!! Augen auf. Das ist der GLEICHE! Schau mal, links VORHER, rechts JETZT!“ (Schnegge = Beas Bezeichnung für mich = Schnecke = eigentlich frech, wenn ich darüber nachdenke / vor allem, weil dem „SCHNEGGE“ üblicherweise ein tiefes Seufzen und manchmal sogar ein Augenrollen folgt).
HOSSA! Jetzt erkannte ich, was sie meinte. Das war meine erste Begegnung mit „Spike“ – schon damals eindrucksvoll, dabei war er zu dem Zeitpunkt noch entfernt von fertig! Aber sein Erfolg ist so sensationell, dass ich ihn gebeten habe, über sein LCHF für meinen Blog zu schreiben. Hat er! Yeah. Sogar mit tollen Fotos.

Daher präsentiere ich mit stolzgeschwellter Brust Teil 1 meiner Serie „DEIN LCHF“Mit dieser Serie möchte ich euch zeigen, welche unterschiedlichen Beweggründe es für LCHF geben kann, wie unterschiedlich LCHF interpretiert und gelebt wird und ob/wie es auf diese Weise funktioniert. Wie ICH die Dinge sehe, wisst ihr ja schon aus Blog und Buch – in dieser Serie lasse ich Raum für andere. Dazu habe ich einige Fragen gestellt, die Spike sehr ausführlich beantwortet hat. Tausend Dank an Christian und die DBFVA - euch viel Spaß beim Lesen!


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Spike vorher und nachher. RESPEKT!



Zahlen – Daten - Fakten

Name:  
Christian (im Forum: Spike - habe aber eh‘ nur eine Handvoll Einträge…)

Alter: 
45 Jahre

Geschlecht:  
männlich (gerade noch mal nachgeschaut :) )

Erwähnenswerte Lebensumstände: 
Verheiratet (mit der besten Frau von allen, nachfolgend DBFVA genannt), ein Sohn (12 Jahre), Bürojob (aber relativ viel im Betrieb unterwegs)




Gründe für LCHF bzw. vorliegende Erkrankungen

Bluthochdruck, ich habe 2 verschiedene Medikamente genommen, hat mich aber nie sonderlich gestört. Die habe ich aber mittlerweile absetzen können.  

Ende November 2013 habe ich 125 kg gewogen (bei einer Länge von 178 cm). War schon immer relativ „stabil“ und hatte auch mal vor geschätzten 20 Jahren eine Low Fat Diät gemacht, außerdem 1.000-kcal-pro-Tag oder Abnehmdrinks (ich weiß gar nicht mehr, wie die hießen) ausprobiert. Abgenommen habe ich damit eigentlich immer, allerdings kam auch der JoJo Effekt jedes Mal. Problem bei mir war immer: Ich esse gerne und ich esse gerne reichlich. Probleme hatte ich, bis auf eine gewisse Schnappatmung bei körperlicher Anstrengung :) eigentlich nicht.

Insofern war der Leidensdruck, etwas gegen mein Übergewicht tun zu müssen, ziemlich gering. Ausgiebige Spaziergänge habe ich auch mit Übergewicht immer gerne gemacht. Gemobbt im klassischen Sinne wurde ich nicht, aber klar, es kamen schon mal Bemerkungen, dass ich doch was gegen mein Übergewicht tun solle. Aber wie gesagt, der Leidensdruck war nicht sonderlich hoch und so lernt man als Übergewichtiger halt, damit umzugehen.

Übrigens, bevor ich es vergesse: Heute (November 2014) wiege ich schlappe 39 kg weniger als vor einem Jahr.



Dein Weg zu LCHF


Wie/wann/von wem hast du das erste Mal von LCHF gehört?

Von wem: DatBea - das muss so vor 2-3 Jahren gewesen sein. Ich weiß heute noch ziemlich genau, wo wir gestanden haben und wie das Gespräch abgelaufen ist. Sie erzählte mir von ihren Erfolgen, der Abnahmen, den Zuckerwerten und wie es dazu gekommen ist. Irgendwie war dieses Gespräch aber so surreal.

Ich weiß nicht, ob du das kennst, aber es ist dieses Gefühl, dass du zwar sehr wohl die Worte vernimmst, die dein Gegenüber von sich gibt, diese aber nicht in deinem Denkzentrum ankommen. Ich beschreibe es mal so als Art „Selbstschutz des Gehirns“, denn was sie erzählte, ging gegen alles, was ich über das Thema gesunde Ernährung in meinem Leben gehört hatte.

Um es mit Christian Morgenstern zu sagen: „Und so schloss er messerscharf, dass nicht sein kann, was nicht sein darf“. Andererseits mag ich DatBea zu gerne, als dass ich mich in dieser Situation mit ihr fetzen wollte, was sie ernährungstechnisch für einen komischen Quatsch macht. Ja, das war mein First Contact.


Was hat dich daran gereizt, es auszuprobieren und deine Ernährung umzustellen?

In dem Moment: Gar nix! Dat war zu strange.

Klar, da kommen solche Machogedanken wie „nur Fleisch essen, goil, das ist meine Ernährung“, aber es sollte noch dauern und so verdrängte ich das Gespräch erst einmal in die hinteren Schubladen meines internen Speichers.



Wann oder wie kam schlussendlich DEIN Moment oder Aha-Erlebnis?

Im Oktober/November 2013 lief auf RTLII (nicht mein Haussender, auch wenn das jetzt wahrscheinlich keiner glaubt) die erste Staffel von „Extrem schwer – Mein Weg in ein neues Leben“. Die ersten Folgen hat DBFVA (die auch starkes Übergewicht hatte) alleine geschaut, bis sie meinte, wir könnten doch mal zusammen schauen. Okay, als verständnisvoller Ehemann tut man das halt. 

Es war schon beeindruckend, was Felix Klemme da mit den Kandidaten alles erreicht hat. Auch wenn man als aufgeklärter Zuschauer natürlich nicht alles glaubt, was man sieht. Wobei ich mit meinem heutigen Wissen zu Felix Klemme und Outdoorgym (nachfolgend ODG) davon überzeugt bin, DASS man das alles so glauben kann, aber dazu später mehr.

Und da fiel mir auch wieder das Gespräch mit DatBea ein, denn der Ernährungsteil „mit ohne Kohlenhydrate“ kam mir bekannt vor. Aber ich schweife ab…

Nachdem wir also eine Folge geschaut hatten, eröffnete DBFVA mir, dass das Konzept doch toll klingen würde, und sie schon geschaut hätte, es gäbe da tatsächlich eine Zweigstelle von ODG in Düsseldorf (neben vielen anderen Städten) und die hätten auch ein Abnehmprojekt im Angebot. Sie wolle das gerne mitmachen, und fragte, ob ich ebenfalls mitmachen würde. 

Da mein Leidensdruck nicht sooo hoch war, suchte ich nach einer Ausrede (das Abnehmprojekt hat ein strammes Sportprogramm, und das Outdoor - HALLO, wir hatten Ende November!), fand sie in unserem Sohn, den man nicht alleine lassen könne, und sagte ihr, dass ich selbstverständlich essenstechnisch voll mitziehen werde! Wie DBFVA später zugab, rechnete sie insgeheim wohl damit, dass ich tagsüber in unserer vorzüglichen Kantine reinhaue und mir die Kohlenhydrate schnappe... 

Also, gesagt, getan, DBFVA machte das Ernährungsseminar bei ODG mit und am 1.12.2013 starteten wir mit Paleo!

Mitte Dezember unterhielt ich mich dann wieder mit DatBea und mir blieb ihre Aussage in Erinnerung: „Paleo ist gut, keine Frage, aber das ist mir zu kompliziert“. Und da ich das ähnlich empfand, fing ich an, mich mit LCHF auseinanderzusetzen. 

Ich fand den Weg zum Forum und zum Flyer. Und, mal ehrlich, ich bin ein Mann: Der Flyer ist mein Ding, einfache Ja/Nein/Vielleicht-Einteilung. DAMIT kann ich umgehen. Und so kam ich dann Mitte/Ende Dezember zu LCHF

Wobei ich sagen muss, dass die Schnittmengen Paleo/LCHF ja dermaßen groß sind oder zumindest sein können (bevor hier wieder jemand Einzelnes ankommt und sagt, Paleo wäre nicht von sich aus KH-arm), dass es kein großes Problem ist, mich mit DBFVA essenstechnisch zu einigen.



Hast du deine Ernährungsumstellung in Ruhe vorbereitet oder hast du einfach mal angefangen und unterwegs erst dazu gelernt?

Die Umstellung kam plötzlich, und viel ich junger Padawan musste lernen…



Was war DEIN Anfängerfehler? Was hast du mit der Zeit mit wachsender Erfahrung modifiziert/verbessert? Was war hilfreich? Was hat dich evtl. zunächst gebremst?

DEIN Anfängerfehler klingt so, als ob es nur einen gegeben hätte. Neee, das waren schon eine Menge. Beispiel gefällig? 

Da ich mich trinktechnisch umstellen musste und Wasser eigentlich nie trinken konnte, bin ich auf Wasser mit Geschmack umgestiegen. Also dieses Schlabberwasser mit „einem Schuss was auch immer“Mir war zwar klar, dass das kein gesundes Lebensmittel im Rahmen von LCHF war, aber okay. Und so habe ich die ersten Wochen bestimmt ca. 1 Liter pro Tag davon getrunken. Irgendwann habe ich durch Zufall auf die Inhaltsstoffe geschaut und es hat mich der Schlag getroffen. Dieses Chemiezeugs hat doch tatsächlich 3,5% Kohlenhydrate gehabt, genauso viel wie Bier, dass ich mir mühsam verkniffen habe. 

Oder in der Umstellung von Paleo auf LCHF: Ich aß eines Abends Sushi, bis DBFVA mir erklärte, dass Reis nun weder Paleo noch LCHF sei. Hätte ich auch selber drauf kommen können!

Wochen später saß ich mit Master DatBea zusammen. Sie fragte mich, ihren Padawan, wie es mir ergangen sei und ich berichtete, ich fühlte mich umfassend informiert und hochgradig motiviert, denn die Kilos schwanden am Anfang schneller, als ich mit dem Wiegen hinterher kam. Einzig, so berichtete ich, hätte ich morgens das Problem mit meinem Kaffee, den ich zwar zwingend bräuchte, ihn aber –und ich hatte es wirklich probiert- nicht ohne Milch trinken könnte. Und so „beichtete“ ich, dass ich nach wie vor meine fettarme Milch in den Kaffee tun würde. 

DatBea war sehr verständnisvoll, sagte, dass wäre okay, wenn es für mich so sei und grinste mich freundlich (im Nachhinein würde ich fast sagen süffisant) an. Und dann fragte sie nur, warum ich denn nicht mal Sahne probieren würde, hätte weniger KHs und mehr Fett… 

Und da fiel es mir wie Schuppen aus den Haaren: Ich war gar nicht auf die Idee gekommen, fettarme Milch durch Sahne zu ersetzen. Ich war wohl doch noch nicht soweit, wie ich zu der Zeit dachte. Seitdem trinke ich übrigens Sahne im Morgenkaffee, und es schmeckt um ein vielfaches besser als diese fettarme Labbermilch.



Bist du im Forum aktiv? Oder hattest du eine andere Unterstützung?

Ich bin der klassische Vertreter des stillen Mitlesers. Schaue eigentlich täglich rein, aber schreiben tue ich so gut wie nie. Warum? Weil alle Fragen, die ich habe, schon oft beantwortet wurden, und ich mich auch manchmal unwohl fühle, weil ich eine sehr pragmatische Form von LCHF wähle, dazu aber später mehr.

Andere Unterstützung war natürlich Master DatBea, aber auch unsere ODG-„Gemeinde“. Aus DBFVAs Abnehmprojekt, aber auch beim normalen Training, hat sich eine Gruppe gebildet, die sich auch mal so trifft, Rezepte austauscht und zusammen laufen geht.


Spike und seine DBFVA - vorher und nachher


Überhaupt haben wir gemerkt, dass die Motivation in einer Gruppe doch etwas ganz anderes ist, als wenn man das alleine durchzieht. Gerade in der Umstellungsphase hat das Abnehmprojekt DBFVA viel geholfen, den richtigen Weg zu finden. 

Und, um noch ein bisschen Werbung für ODG zu machen, DBFVA ist es sehr wichtig zu erwähnen, dass sie als stark übergewichtiger Mensch große Sorge hatte, wie sie von der Gruppe aufgenommen wird. Aber das war kein Thema, alle waren super nett und es gab keinerlei dumme oder abwertende Sprüche. Die Trainer sind wahre Motivationswunder, ohne die wir nicht so weit gekommen wären. 



Gab es irgendwelche Umstellungsbeschwerden? Wie lange hattest du damit zu tun? Was hat dir dagegen geholfen?

Eine gewisse Gereiztheit war am Anfang deutlich. War es der Zuckerentzug? Die ungewohnte Lebenssituation? Keine Ahnung, wahrscheinlich beides. Und was ich hatte: DURST! Was mir dagegen geholfen hat? Trinken! :)  Hat so 6-8 Wochen gedauert.

Eine anderer Punkt: Ich brauche weniger Schlaf als vorher. Ich stehe mittlerweile oft früh morgens auf, weil ich nicht mehr schlafen kann und mich dabei auch noch ausgeruht fühle. Aber so ein Morgenspaziergang hat ja schließlich auch was für sich, oder?



Bist du Einzelkämpfer oder ziehen Familie, Partner oder Freunde mit?

Nein, zum Glück bin ich kein Einzelkämpfer. Ohne DBFVA wäre ich entlang der Wegstrecke liegengeblieben und vermutlich genauso umgekehrt. So kann man sich gegenseitig immer schön in den Allerwertesten treten. Und auch unser Sohn findet das toll, was wir tun, das Ergebnis spricht ja für sich (DBFVA hat nun auch schon 53kg abgeworfen). Anfangs haben wir für ihn extra Beilagen gekocht, aber wo ich das gerade schreibe fällt mir auf, dass wir das schon lange nicht mehr getan haben. Er darf nach wie vor Brot zum Frühstück essen oder auswärts Pizza und Pommes.



Gab es von anderen „Gegenwind“, weil du dich für LCHF entschieden hast? Wenn ja, wie bist du damit umgegangen?

Ehrlich gesagt? Nein! Ich war über Master DatBea ja aufs Schlimmste gefasst, aber Gegenwind habe ich nie bekommen. Selbst Ärzte, mit denen ich in der Zeit zu tun hatte, waren angetan

Klar kamen immer mal dumme Sprüche (so viel Fett/Eier etc ist nicht gesund), aber das war dann eher der Anlass zu lustigen Diskussionen.



Wie reagiert deine Umwelt?

Eins vorweg: Jobbedingt bin ich ziemlich bekannt in der Firma. Da sind dann Leute, die sehe ich jeden Tag, und Leute, die sehe ich vielleicht alle 6 Monate. Und ich werde fast täglich angesprochen werde. Das geht dann so:
„Kann es sein, dass du abgenommen hast?“
„Ein bisschen, knapp 40 kg“
„Wow! Wie hast du das gemacht?“
„Wenig Kohlenhydrate und viel Sport“

Und an der Stelle geht es los. Manchen erkläre ich es gerne genauer, LC und HF, andere gehen direkt auf Konfrontation: „Also das Leckerste weglassen? Nudeln? Brot?“ Daraufhin frage ich, was an 250 g trockenen, gekochten Nudeln ohne Sauce lecker sei…

Aber die meisten reagieren durchweg positiv, sowohl Kollegen, Freunde, Familie. Ein lustiges Erlebnis hatte ich vorgestern beim Zahnarzt, die nette junge Dame, die die Zahnreinigung bei mir gemacht hat (und das schon seit Jahren) meinte doch glatt, ich hätte auch an der Zunge abgenommen.



Wie funktioniert „LCHF on the road“ für dich?

Das war für uns am Anfang ein Riesenproblem. Da wir anfänglich sehr unsicher waren und jede Nahrungszubereitung intensive Recherchen und Vorbereitungen mit sich brachten (zumindest kam uns das seinerzeit so vor), trauten wir uns kaum, „auswärts“ Essen zu gehen. 

Weihnachten 2013, also 3 Wochen nach unserem Tag Null (unser Sohn war mit Oma und Opa auf einer Reise) hatten wir überlegt, ein paar Tage wegzufahren. Wir haben es nicht gemacht, da uns die Unsicherheit, wie wir mit unserer neuen Ernährung klarkommen würden, zu groß war. Und auch, wie Restaurants reagieren würden, wenn wir die Sättigungsbeilagen weglassen würden, machte uns seinerzeit schwer zu schaffen.

Im Nachhinein wirkt das für mich alles grotesk. Das LC(HF/Paleo) Leben ist doch viel einfacher, als wir das gedacht hätten. Ich glaube, Servicepersonal in Restaurants machen so viel mit, da interessiert die das überhaupt nicht, wenn wir mit Sonderwünschen ankommen. Auch hier haben wir einen Lernprozess durchgemacht, sodass wir jetzt wieder beruhigt das Haus verlassen. :)

Sommer 2014 waren wir auf Kreuzfahrt mit einem in Rostock ansässigen Unternehmen mit 4 Buchstaben. Anfangs hatten wir auch hier Bedenken, zumal es nicht unsere erste Reise mit denen war und wir die Restaurants und das reichhaltige Speiseangebot kannten. Aber auch hier: Es ging verdammt gut, und wir haben (für unsere Verhältnisse) durchaus mal gesündigt. Und trotzdem haben wir es beide geschafft, 2-3 Kilo auf der Reise abzunehmen. Aber da hatte wohl auch unser Sportprogramm einen gewaltigen Anteil dran…



DEIN LCHF


Seit wann isst du LCHF?

Irgendwas zwischen dem 1.12.2013 und Ende 2013



Beschreib mir dein LCHF bzw. was denkst du über…



... Zuckerersatzstoffe – inkl. Erythrit und Stevia

ICH GESTEHE. ICH BIN SCHLECHT! Auf den Poden mit dem Purschen. Errichtet den LCHF-Scheiterhaufen. 

Ja, ich nehme Zuckerersatzstoffe. Vornehmlich Light-Getränke. Ich hab's ohne probiert, aber beim Essen kriege ich kein Wasser runter. Also bin ich wieder bei Cola light etc. gelandet, auch wenn ich es mittlerweile mit Wasser mische, weil es mir sonst zu süß ist. Und nein, ich bekomme davon KEINEN Hunger davon.


... Ausnahmen 

Hallo liebe Leser, wer es bis hier hin geschafft hat, hier kommt der für mich wichtige Teil meines Abnehm-Erfolges. Und wer glaubt, dass ich Larifari-LCHFler und Colalight Trinker jetzt die Absolution für Refeed, Experimente oder wie auch immer wir es nennen wollen, erteile, der, ja, der hat PECH. 

Der Grundstein meines (unseres) Erfolges ist eine (fast) eiserne Disziplin. Wir haben in dem ganzen Jahr, dass wir dabei sind, nicht einmal Nudeln, Brot, (Weizen)-Pizza oder ähnliches gegessen. Klar hatten wir auch kritische Momente, wo mal der eine, mal die andere schwach werden wollte, aber das ist das Schöne, wenn man es zu zweit macht. 

Tja, tut mir leid, wenn jetzt der/die geneigte Leser/in enttäuscht ist, aber that’s life. Ohne Arme keine Kekse. Einen Tod musst du sterben.

Ich möchte das in aller Deutlichkeit so sagen, auch wenn ich jetzt noch was zu „Ausnahmen“ schreibe - denn die gibt es. Ich war vor LCHF leidenschaftlicher Biertrinker. (Dummerweise bin ich das immer noch) Und wir hatten eine tolle WM im Sommer, Rudelgucken mit den Jungs (ja, da habe ich mir mal ein Bier gegönnt. Die Betonung liegt auf MAL.) Oder besagte Schiffsreise: Wir haben tatsächlich MAL Kuchen vom vorzüglichen Buffet probiert – bedeutet gemeinsam ein halbes Stückchen. Oder wir haben EINEN Cocktail auf der ganzen Reise getrunken. Also Ausnahmen, im Sinne von „sich mal was gönnen“, aber keine regelmäßigen Experimente.



Zählst du? - Kalorien, Kohlenhydrate, Eiweiß oder sonstiges? Warum hast du dich dafür/dagegen entschieden? Führst du ein Ernährungstagebuch o.ä.? Akribisch genau? Planst du dein Essen als Tagesplan im Voraus?


Nein, tue ich nicht. Gar nix. 
Warum? Weil ich keinen Bock habe… 
Der Flyer ist doch eindeutig, was soll ich da noch zählen? ;-) 

Dasselbe gilt für ein Ernährungstagbuch. Ich will leben, essen, und nicht mich selbst mit Statistiken quälen. Und Tagespläne? Nein, wieso sollte ich mich beschränken?

Wenn wir abends nach dem Sport keinen Bock haben zu kochen, wird halt mal der Salat vom Lieblingsitaliener geholt, oder der Dönerteller, natürlich ohne Brot oder Pommes. Zumal, und hier noch ein riesengroßes Kompliment an DBFVA, sie sich die Hauptgedanken macht. Übrigens, meine Umwelt ist immer wieder überrascht, wie viel ich esse. Sie wundern sich dann immer, dass ich trotzdem abnehme. :)



Bist du ein strikter LCHFler? Wo liegt deine persönliche Kohlenhydratgrenze? Hältst du dich 100%ig an den Flyer? Wie häufig isst du Dinge, die eher „maßvoll“ gewählt werden sollten?

Ich behaupte schon, dass ich strikt bin. Meine Grenze liegt bei 30g pro Tag. Das erzähle ich jedem, der es hören will oder auch nicht: „Ein Apfel? Der hat 15 g KH und damit die Hälfte meiner Tagesdosis. Den esse ich doch nicht“. Aber, ich habe es NIE nachgerechnet

Nochmal, ich halte mich an den Flyer. Und packe die Milchprodukte auf die linke Seite der erlaubten Lebensmittel. Die „maßvollen Produkte“ nehme ich auch. Statt Chips wie früher jetzt halt eine Handvoll Nüsse. Oder aber jetzt, wo ich meinem Endziel bis auf 1 kg nahegekommen bin, auch schon mal Obst, gerne auch vor dem Sport.

(Mein Tipp: Obstsalat ist übrigens eine tolle Sache, wenn man zum Kuchen geladen wird und der besorgte Gastgeber fragt, was ich denn essen würde. Obstsalat mit Sahne. LECKER!)



·   Qualität der Lebensmittel – wichtig oder weniger wichtig?

Brennt der Cola-Light-Scheiterhaufen noch? Ich gehe freiwillig noch mal drauf… 

Neee, hat sich eigentlich nicht viel verändert im Gegensatz zu früher. Wir gehen nach wie vor an die Frischetheke im Supermarkt, holen das Gemüse auch schon mal beim Discounter. Regionale Biometzger oder –bauern suchen wir jetzt seit LCHF/Paleo nicht aktiv.



·  Sport oder nicht Sport? Wenn ja, wie oft und was? Warst du schon immer sportlich aktiv oder hat sich das erst parallel zu LCHF entwickelt?

Yeah! Spike rocks. Guckst du hier: http://blog.outdoorgym.de/?p=235 oder http://blog.outdoorgym.de/?p=517 oder http://blog.outdoorgym.de/?p=588

Aber okay, dies ist ja ein Exklusivinterview für Sudda, deshalb schreibe ich noch etwas mehr: 

Ich hatte früher mit Sport nie viel am Hut, bin immer gerne spazieren gegangen - das war es aber auch schon. DBFVA fing mit Sport (wie bereits erwähnt) an, während ich froh war, dass ich eine Ausrede in meinem Sohn fand. Nur: Der Lütte ist 12 und eigentlich froh, wenn er mal alleine zu Hause ist! 

So kam es, wie es kommen musste, und DBFVA sagte: „ODG wäre auch was für dich“. Zur Erklärung für die, die es nicht kennen: ODG ist Zirkeltraining in der freien Natur bzw. eine Kombination aus Lauf- und Krafttraining

Und so fing ich Anfang Mai 2014 (ich hatte zu dem Zeitpunkt gerade den UHU gefangen und gut 25 kg abgenommen) mit Sport an. Anfangs machte ich das normale Krafttraining, relativ bald fing ich aber auch mit dem Joggen an. Zuerst schaffte ich nur 300 m am Stück, aber schon sehr bald steigerte ich mich. Soweit, dass ich vor 1 Woche meinen ersten Halbmarathon gelaufen bin. Und den übrigens mit meinem Sahnekaffee am Morgen und ein paar Weintrauben als Energieträger. 

Mittlerweile mache ich je zweimal pro Woche Krafttraining und Ausdauer. Wer mir das vor einem Jahr erzählt hätte, den hätte ich einweisen lassen. Und es macht Spaß!



·  Waage – total fixiert oder Nichtwieger? Lieber Maßband?

Die Ische und ich -  Ich glaube jeder, der deinen Blog liest, kennt das: Die Hassliebe zur eigenen Waage. 

Anfangs waren wir ein Herz und eine Seele, jede Woche betörte sie mich mit neuen, schönen Zahlen und wir waren glücklich. Aber im Laufe der Zeit wurde sie zickig, und es kam, dass sie oft sagte: „Ätsch, diese Woche war das nix!“ Ja, das war frustrierend. Da aber meine Gürtel dann oft eine andere Sprache sprachen, habe ich angefangen, die Ische mit Missachtung zu strafen. So kam es, dass sie wochenlang nicht mehr angesehen wurde. Auch heute noch benutze ich sie eher sporadisch, immer dann, wenn ich an der Hose oder am Gürtel das Gefühl habe, sie könne mir gnädig gestimmt sein. Müßig zu erwähnen, dass sie das trotzdem oft anders sieht. 

Übrigens: Ich habe für mich festgelegt, dass, wenn ich nach meiner Abnahme gefragt werde, immer den niedrigsten Wert angebe, den Ische mir zugebilligt hat und den auch nur für mich notiere. ;-)



Veränderungen mit LCHF - Tob dich aus! Hier ist Raum, um sich richtig zu feiern!

Ich glaube, das meiste habe ich schon geschrieben. Ich nehme keine Medikamente mehr, bin fit wie schon lange nicht mehr und werde oft angesprochen, dass ich so guuuuut und jung aussehen würde.

Übrigens, letzte Woche gab es die neuesten Meldungen vom Bundesamt für Statistik. Über 50% der Deutschen sind danach übergewichtig. Ich habe aktuell einen BMI von 27,2 und bin damit fast genauso weit vom Normalgewicht wie von der Adipositas Grad I entfernt. Ohne mich selbst loben zu wollen, kann man da gut sehen, was man vom BMI und Konsorten zu halten hat.



Was du schon immer mal sagen wolltest…


Dein persönliches Fazit zu LCHF – Pro und Contra

Machen wir uns nix vor: LCHF kann schon hart sein. Die Verlockungen, die uns KHs und Zucker liefern, sind schon nicht ohne. Ich würde auch gerne sagen, ich vermisse nix, aber ehrlich: Das wäre gelogen. Einfach mal Nudeln oder Pizza, Burger, Eis oder was auch immer reinzuschieben, ja, dass wäre auch schon schön. ABER: Wenn ich sehe, was ich erreicht habe, beherrsche ich mich. Und der absolute Pro-Punkt für LCHF: Ich hatte niemals Hunger-, Heißhunger- oder Fressattacken.



Wo soll dich die Reise hinführen? Welche Verbesserungen erhoffst du dir noch?

Nun, ich würde für mich sagen, ich bin so ziemlich am Ende der Reise. Klar, dass eine Kilo muss ich der Ische noch abschwatzen, aber auch nur, weil 40kg abgenommen dramatischer wirkt als 39 kg. Auch sportlich kann es natürlich weitergehen, meine Zeit beim Halbmarathon war nicht wirklich rekordverdächtig. Aber im Großen und Ganzen? Bin ich angekommen!



Für immer LCHF oder nur vorübergehend?

Schwieriges Thema, über das ich schon viel nachgedacht habe. Und ich glaube, Stand heute, sage ich: Für immer! Die Verlockungen, wenn man doch mal „Experimente“ macht, sind zu groß. Und ob ich jemals wieder die Kurve kriegen würde, weiß ich nicht, bezweifele es aber. Und da ich mit LCHF eigentlich doch perfekt klarkomme „never touch a running sytem“.



Dein bester, persönlicher Tipp oder Trick für alle, die mit LCHF anfangen wollen

Disziplin. Keine Experimente. 

Kannst du nicht? Dann lass es!


Was fehlt dir bei LCHF?


Was mir so oft in der heutigen Zeit fehlt: ein bisschen Toleranz. Und zwar von allen Seiten. Die Medien, die DGE, aber leider auch oft die LC-Gemeinde, die sich dann streitet, ob LCHF, Paleo, SIS, Atkins, Logi (oder was auch immer) der heilige Gral sei. 

Selbst innerhalb der LCHF-Gemeinde (Foren, Fratzenbuch etc.) ist es ja schon schwierig, wenn man sich outet und sagt, man zähle nicht und halte nicht zwingend Skaldeman ein. (Okay, ich bin ein Netzbeschmutzer und Ketzer und gehe wieder auf meinen Scheiterhaufen…)

Mir hat LCHF gezeigt, dass es nicht DIE Ernährung für jeden gibt. Und ich kann jedem gratulieren, der seinen Weg gefunden hat. Ob nun mit LCHF, Paleo, HCLF oder WW.



Spike im August 2014



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Christian?
DANKE!
Liebste Grüße auch an DBFVA. Meinen Respekt für eure Abnahme und Verwandlung. Ihr seid ein genial-tolles Beispiel dafür, dass man zusammen häufig sogar MEHR als doppelt so stark ist. 






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Donnerstag, 20. November 2014

Sportliche Zeiten...


Die letzten fünf Tage hatten es in sportlicher Hinsicht gründlich in sich. Wenn ich alles zusammenrechne, was von Samstag bis Mittwoch rund um den Sport kreiste, komme ich (mit An- und Abfahrt, Lehrgang, Kurse, Vertretung und Versammlung von einem Sportverein) auf unfassbare 30,5 Stunden!

Kursvorbereitung bzw. -planung übrigens noch nicht eingerechnet.

Krass, oder? Deshalb auch mal wieder "das Schweigen im Walde" bzw. Blog, bei den Mails, im Forum und zu diversen Nachrichten.

Tatsächlich war ich an einem Abend so müde, dass ich ganz kurz überlegt habe, ob es schlimm wäre, wenn ich einfach in Sportklamotten auf dem Sofa einschlafe... Hab ich aber nicht.

Normal arbeiten war ich auch noch.

Aber soll ich euch was sagen?
Macht SAUspaß.

Aber jetzt habe ich Freio.
Jedenfalls bis Montag.

Jetzt ist erst einmal mein Alltag, der Blog und Gemütlichkeit dran.




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Sonntag, 16. November 2014

Ich hab Körper!


Manche haben Rücken, ich habe heute sogar Körper!

Moah, ich spüre ihn heranschleichen, den Muskelkater. Das war aber auch heute ein Feuerwerk an neuen Inputs und Sport. Sehr, sehr schön.

Lustig fand ich, dass Trainerhorden, wenn man sie gegeneinander in größeren Gruppen antreten lässt, pfuschen, was das Zeug hält, um zu gewinnen. Unfassbar! Aber alle... Ich natürlich auch.

"Wie die Kinder", schrie eine.
"Ach wat, viel schlimmer!", konterte die nächste.
Was haben wir gelacht, das war so toll.

Es gab unter anderem eine Einheit wie bei Speedball (Übungen mit dem guten, alten Medizinball in neuem Gewand). Das ist anstrengender als es hier (klickediklick!) aussieht. Insgesamt haben wir gut fünf echte Stunden Sport gemacht, darum auch "Körper". Wobei es sich garantiert besonders um Arme und Schulter zentrieren wird... Ich merke das schon jetzt beim Tippen dieser wenigen Zeilen.

Hach, schön war`s. Gerne wieder.

Ich habe viele tolle, neue Ideen. Meine Kursteilnehmer mögen sich warm anziehen und anschnallen - Mutti wird ab kommender Woche einiges an ihnen austesten.

Und jetzt suche ich mal günstige Speedbälle zum Kauf. Brauche 30!
Was tut man nicht alles.

:)


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