Mittwoch, 6. September 2017

LCHF pur: September/Oktober

Ich halte diesen kleinen Werbeblock einfach kurz und knapp - dafür bin ich damit für meine Verhältnisse relativ zeitig dran, letztes Mal ist es mir fast 4 Wochen nach der Veröffentlichung eingefallen... Soifz.

Annes und mein 4. Kochbuch der LCHF pur-Serie ist erschienen und ich persönlich finde, dass wir uns von Buch zu Buch steigern. Es macht irre Spaß und ich liebe jedes einzelne Buch der Reihe.


Exkurs: Natürlich sitze ich mittlerweile an den Rezepten für November & Dezember. Heute hab ich ein Weihnachtsmenü dafür geschrieben. <3




Die Eckdaten 


LCHF pur: Saisonal. Lecker.Gesund - über 70 Rezepte für September & Oktober
von Anne Paschmann und Annika Rask

Verlag: Bod (31. August 2017)

ISBN: 978-3744899628

100 Seiten - 17 x 17 cm (quadratisch, praktisch, gut)

Preis: 14,90 € für Print / 8,99 € für eBook

Erhältlich unter anderem bei...


(Link führt direkt zum Buch)

PRINT:


Hinweis: Derzeit ist das Buch noch so frisch, dass es weder eBook-Version gibt, das dauert noch ca. 1-2 Wochen. Es ist auch noch nicht in alle Onlineshops eingepflegt, wird aber in den nächsten Tagen der Fall sein.

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Dienstag, 5. September 2017

Wettabrechnung: Höga Kusten!

Ähm, long time no see, oder so.

Eben fiel mir siedenheiß ein, dass ich ja noch gar nicht von meinem "Urlaub" (haha) in Höga Kusten geschrieben hab. Eben die Einlösung des Wetteinsatzes - ich hatte ja schmählich gegen den Mann verloren und mir drohte Wandern satt!

Und so begab es sich, dass Sudda mit dem Mann und dem Flieger gen Norden abhob. Auch so ein Nicht-Hobby von mir, wie ich hier einmal zu berichten wusste: Fliegen und schwanger sein...

Tag 1


Wir flogen bis Stockholm, das Wetter spielte mit und der Flug war (im Gegensatz zu Ostern, wo ich 1 Woche lang hinterher Druck auf den Ohren hatte!) sehr geschmeidig.

Von Stockholm aus ging es mit dem Auto 5 Stunden weiter. Jaha, Schweden ist laaaaang und weit.

Mich nervten die Füße ein wenig. Die schwellen nämlich sehr gerne an, wenn ich fliegen und lange rumsitzen muss. Vermutlich auch so eine Alterserscheinung, wer weiß das schon? Jedenfalls: ätzend!

Wie die geneigten Leser sich denken können: Wenn man erst fliegt und dann noch 5 Stunden Auto fahren muss, bleibt keine Zeit mehr zum Wandern. Yeah!

Stattdessen machten wir es uns in unserem Feriendomizil in Villa Orrbacken abends gemütlich, bastelten einen Salat mit Krabben und Lachs und tranken ein Gläschen guten Roten - woraufhin Muttis Füße noch ein wenig weiter anschwollen...

Tag 1: ERLEDIGT!

Tag 2


Der Mann meinte es mit der Wanderei dann doch ernst. Gut, Gnade ist ja nun nicht gerade sein zweiter Vorname. Und so brachen wir auf in den Skuleskogen, meine Füße immer noch ömmelig.

Mir gelang es relativ erfolgreich, meinen üblichen Wandermissmut beiseite zu schieben, denn das Wetter war klasse. Den Weg kannte ich schon zum Teil und ich wusste ganz sicher: War ich erst einmal durch die Schlucht durch und am Fuße des Berges wieder angekommen, waren es nur noch 2 km bis zum Auto. Ein Kläckschen!

Unterwegs unglaublich viele Beeren! Mit dabei auch Hjortron - die sehen so aus, auch wenn die Beere auf dem Foto noch nicht reif ist.



In Summe waren 18 km angesetzt. Nur so zur Info, denn eigentlich lag die täglich zu wandernde Strecke für den Wetteinsatz deutlich höher. Aber der Weg ist... ich sag mal... etwas ungeschmeidig, darum hatte der Mann zumindestens ein GnädCHEN.

Und hier ein paar Fotos:



Das war übrigens ganz witzig. Wir waren ja schon einmal an der Stelle, ABER damals war es so nebelig, dass man gar nichts sehen konnte. Fühlte sich sehr merkwürdig an, als da auf einmal so ganz viel Landschaft war! Das hintere Wasser ist übrigens Meer, das vordere See!



Bis dahin war der Weg problemlos. Gut, immer wieder mal die Füße schön heben, weil es einiges an Wurzeln und Steinen zu bezwingen gab (das kann man mit dem Durchschnittswanderweg in Deutschland absolut nicht vergleichen. Der Begriff "Wanderweg" ist dehnbar wie stundenlang gekauter Kaugummi, das sag ich euch aber!) und natürlich ging es konstant bergauf, was ich auch nicht gerade zu meinen liebsten Hobbies zähle. Aber was solls... Wette verloren ist eben Wette verloren. Und als ich erst einmal OBEN war, war klar, jetzt geht es "nur noch" bergab.

Ich greife mal vor: Besonders mit mir ging es bergab.

Jedenfalls machten wir auf der Bergkuppe eine nette Pause, die ich dafür nutzte, aus Sicherheitsgründen eine Lage Blasenpflaster auf jede Ferse zu kleben. Es drückte irgendwie...

Ganz, ganz oben kommt man an die superimposante Schlucht:


In die Schlucht zu kraxeln, war für mich, die ich ja nicht gerade frei von Höhenangst ist, eher "geht so". Aber allein das Wissen, dass ich jetzt "nur noch" bergab gehen würde, war beflügelnd. Meine Hacken brannten allerdings leise vor sich hin...

Bis "unten" ging es allerdings jetzt fast nur noch über Stock und Stein. Und das meine ich so, wie ich es schreibe. Stock - Stein - Stock - Stock - Stein - riesiger STEIN - Stöckchen... und so weiter.



Vorbei an einem See, in den ich besser mal die Füße zum Abkühlen hielt. Das tat gut.

Irgendwann, also GANZ irgendwann, waren wir unten. Meine Fersen brannten wie Hölle! Unten war das Meer, also zog ich wieder die Schuhe aus und badete meine Paddel. Was sah ich bei der Gelegenheit?

DIE FERSEN 
WAREN
DURCH UND BLUTIG
!!!

Trotz des Blasenpflasters. Aaaaaaaahhhhhh!

Die Kombi aus geschwollenen Füßen und Schuhen, die leider nicht mitwachsen, war also tatsächlich nicht gerade der Brüller...

Aber ich wusste ja, dass es nur noch 2 km zum Auto waren. Nicht wahr? Also einfach eine zweite Lage Blasenpflaster drüber und weiter.

FALSCH!
Es waren noch SIEBEN!

SIE-BEN!

Ja, der Mann hat ein Foto von meinem Gesichtsausdruck unterwegs gemacht, als ich auf einem Stein rastete und jammerte. Was heißt jammern? Ich war unfassbar wütend (werde ich klassischerweise in solchen Situationen) und hätte ihn am liebsten erwürgt, weil er mich solch einer Gefahr ausgesetzt hat, aber ich konnte ihn nicht erwischen - er fotografierte aus sicherer Entfernung.

Nein, das Foto möchte ich nicht einstellen!

Entsprechend spät kamen wir zurück in die Zivilisation. So spät, dass in Docksta und näherem Umland die Bürgersteige schon hochgeklappt waren und die Restaurants schlossen. Das einzige Futter, was noch zu greifen war, waren ömmelige Fertig-Köttbullar mit klebriger Sauce und Salat. Na supi.

Missmutig und hungrig ging ich zu Bett, nicht ohne vorher noch liebenswerte und bedauernswillige Menschen über den Zustand meiner Hacken per WhatsApp zu informieren. Natürlich nicht blank, sondern abgeklebt (Hinweis: Blasenpflaster NIE abreissen - ganz dumme Sache!). Sah trotzdem furchtbar aus.

Tag 2: Mit knapper Not überstanden.

Tag 3


Als ich aus dem Bett kroch, tat mir jeder Muskel in den Beinen und Füßen weh. Der Mann stand fröhlich pfeifend vor mir und teilte mit, dass wir nach dem Skuleskogen nun den Skuleberget erobern würden.

Ich sag ja: Gnade ist nicht sein zweiter Vorname.

Fand er aber schon, denn netterweise wäre die Strecke des Tages nur unter 7 km lang. Aha - mir schwante, dass da ein Haken an der Sache war. Oh, was sollte ich Recht behalten...

Wir fuhren zum Skuleberget und parkten. Der Namensteil BERGET weißt ja schon darauf hin, dass es sich um einen BERG handelt. Allerdings war DAS, was ich da sah, kein BERG, sondern ein STEILHANG. Werde mich bei der schwedischen Regierung beschweren und um Umbenennung des Klotzes bitten!

Auf der Schautafel sieht es gar nicht mal soooo spektakulär aus - aber ich schwöre: WAR ES TROTZDEM!



"Wir nehmen die kurze Strecke bis ganz rauf, danach geht es seicht runter", sagte der mir Zugemutete... Und es ging gefühlt senkrecht hoch.

Oben dann diese Aussicht. Danach hatte ich keine Lust mehr Fotos dort zu machen. Echt nicht.



Exkurs: Vielen Dank an eine bestimmte Blogleserin, deren Mail mit Dehnungsübungen zu meinem Mayoarm mich just an dieser Stelle erreichte! Das war super. Mayo-Arm ist Geschichte! <3

War ich froh, als ich wieder unten war. Und der Mann war dann doch ein wenig stolz auf mich. Zur Feier des Tages fuhren wir am Nachmittag zum Essen in eine Fischräucherei nach Norrfjällsviken. Das war superlecker und für den Abend nahmen wir uns noch ein wenig Geräuchertes mit.

Norrfjällsviken war wunderschön:



Tag 3? Überlebt!

Tag 4


Beim Aufstehen am Morgen spürte ich sofort, dass jemand illegalerweise über Nacht Billiardkugeln in meine Waden einoperiert haben musste... Nicht so nett!

Unser Ziel für den letzten Wandertag war Rotsidan. Schön flach, aber auch Hölzchen - Stöckchen - Hölzchen - Stöckchen. Auf halber Strecke pausierten wir am Meer.

Guckt mal, wie schön es dort war!


Sogar mit Mann drauf!


Nichtsdestotrotz: Ich war an meiner persönlichen Grenze angekommen. Füße und Beine wollten nicht mehr. Der Mann hatte dann doch ein Einsehen und wir brachen die Wanderung ab bzw. gingen zurück.

Nicht ohne dass ich das goldene Wanderherz von ihm als Foto für meinen Einsatz verehrt bekam... Also manchmal ist er ja schon süß. <3



Tag 4? Wetteinsatz geliefert!

Tag 5


Abreise und Ankunft Zuhause - mitten in der Nacht. Ziemlich unspektakulär.

Es wurde Zeit, meine Fersen heilen zu lassen. Ich hatte nur noch eine knappe Woche bis zum Women's Run in Köln.

So long, meine Lieben.
Ich hoffe, ihr hattet Spaß.

Ich packe fast schon wieder meine Koffer, es wird bald Zeit für Lappland.

<3


























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Sonntag, 30. Juli 2017

Ein Hauch von Urlaub?

Habt ihr das Fragezeichen im Titel bemerkt?
Das steht da mit voller Absicht.
;)

In NRW haben vor geraumer Zeit schon die Sommerferien begonnen und das bringt direkt auch einen Hauch von Urlaub für mich mit sich. Schließlich schließen mit den Schulen auch die meisten Sporthallen für diese Zeit ihre Pforten und so habe ich vor 2 Wochen schon 3 Kurse in die Ferien geschickt.

Bedeutet aber nicht, dass ich jetzt sportlos bin, nö, denn da sind immer noch Kurse übrig, die auch über die Ferienzeit laufen. Dennoch bringt es eine wirklich große Zeitersparnis für mich, denn die verbleibenden Kurse sind zeitlich sehr ökonomisch gelagert. Mittwochs trainiere ich zum Beispiel die Mitarbeiter des Forschungszentrums und da habe ich direkt 3 Kurse hintereinander weg, mit 15 Min. Wechselzeit. Aber eben nur einmal fahren. Da ist ja nicht nur die Fahrzeit zu kalkulieren, sondern auch dass man eine Weile vorher und nachher noch da ist.


Epicondy...WHAT?


Dass jetzt weniger Sportkurse sind, ist einerseits ein wenig schade, weil ich richtig gerne "trainere", andererseits aber eine gute Gelegenheit, meinen Mayoarm zu kurieren.

Hä, fragt ihr euch vielleicht an dieser Stelle, der Mayoarm war doch hier schon vor WOCHEN Thema?

Ja, war er, und ist er leider immer noch.

Nachdem ich nämlich erst einmal ca. 8 Wochen darauf gewartet habe, dass es wieder gut wird (was selbst kommt, geht auch selbst wieder, nä?!), musste ich irgendwann einsehen, dass ich dann doch mal den Schaltjahresarztbesuch machen muss (man, das reisst meine Quote runter!).

Der langen Rede kurzer Sinn. Mutti hat Epicondylitis. Wohl besser bekannt unter "Tennisarm". Na toll, dabei spiel ich doch gar kein Tennis. ;)

Der Arzt hat mich mahnend angesehen, mir mitgeteilt, dass ich Ruhe geben und so eine Armspange tragen soll. Ansonsten wäre er in der Lage, dafür zu sorgen, dass ich Cortison in den Muskel gespritzt oder den Arm direktemang volles Programm eingegipst bekäme. Der kennt mich leider, der Arzt. Und er weiß ganz genau, dass ich zwar einerseits ganz schlecht in "Ruhe geben" bin, das Wort SPRITZE andererseits bei mir nie seine Wirkung verfehlt. NIE!

Also schleich ich, innerlich "ommend", jetzt mit meiner Armspange durch die Gegend, schmeiße das Dingen ab und an zornig in die Ecke, um es aber recht schnell wieder anzuziehen, denn: Es hilft tatsächlich ganz gut, den Schmerz zu reduzieren. Immerhin krieg ich jetzt auch wieder meine Kaffeetasse selbsttätig mit dem rechten Arm zum Mund. Yeah.

Halten wir also bis hierher fest: Ja, da ist schon mal der Hauch eines Urlaubs. Aber körperlich beeinträchtiger Urlaub.

Urlaubhabende Ehegatten


Kommen wir zum zweiten Teil: Der Mann hat Urlaub. Seufz.

Nein, das ist nicht wirklich der Hauch eines Urlaubs, denn wenn der Mann frei hat, hat er tausend Ideen, was man hier im und am Haus erledigen könnte. An sich sehr gut, aber irgendwie bin ich in seine Pläne andauern involviert und muss "handlangern". Hm.

Ich linse unauffällig zum Kalender, atme ein und aus und gehe über zum dritten Teil.

Spielschulden sind Ehrenschulden, sagte sie, und zog ihre Wanderschuhe an


Erinnert ihr euch noch an die Wette? Die Wette, die kläglich verloren habe?

Nun, es ist soweit. Spielschulden sind Ehrenschulden, Mutti geht ziemlich bald ziemlich viel wandern. In Schweden. Höga Kusten, nicht Südschweden oder Lappland. Da, wo es schön viele dicke Klippen gibt. Bergauf und so. Fliegen muss ich auch noch.

Und Mutti muss auch noch die Flüge bezahlen. Übrigens waren die Flüge nach Schweden noch nie so teuer, wie dieses Mal. Menno!

Summasummarum ein echtes Träumchen... Bestimmt.

Ich werde euch auf dem Laufenden halten und bringe ein paar Fotos mit, falls ich heilen Hauptes hier wieder ankomme. Solche wie dieses hier vom letzten Mal in Höga Kusten, wo ich ebenfalls sehr begeistert dreinschaue...




Passt gut auf euch auf. Bis bald!


P.S.1: Da fällt mir ein: WO ist meine Sonnenbrille?

P.S.2: Nach dem einen Post neulich hat sich übrigens eine Freiwillige gemeldet, die schnieke neue Fotos von mir machen wird. Wird echt Zeit und ich freu mich darauf - mit ihr kann ich das bestimmt. <3






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Donnerstag, 20. Juli 2017

LCHF pur: Juli & August

[Werbung]

My oh my, wie die Zeit vergeht! Gefühlt einmal umgedreht und schon ist der Juli halb durch. Und schon  fällt mir ein, dass ich euch hier ja noch gar nicht davon erzählt habe, dass der 3. Band der Kochbuchserie LCHF pur von Anne und mir erschienen ist.

LCHF pur: Saisonal.Lecker.Gesund - Über 80 Rezepte für Juli & August




Was ich an Annes Covers für unsere Bücher so mag: Man sieht direkt, welche Gemüsesorten unter anderem eine Rolle spielen.

Exkurs:
Auch die Rezeptfotos macht sie selbst, die finde ich so schön. Allerdings sind nicht alle Rezepte bebildert, denn das würde das Buch im Selbstverlag echt richtig teuer machen. Wir müssen also stets eine Auswahl treffen und es ist eine knifflige Angelegenheit, sich unter den Rezepten zu entscheiden. 

Und ihr seht: Die Nachtschattengewächse wie z.B. Tomate, Paprika, Peperoni und Aubergine sind am Start, es gibt Zucchini, was mit Fenchel, Kohlrabi, Avocado und viel Salat. Und Beeren natürlich.

Aber da ist noch mehr als das, was auf dem Bild zu sehen ist. Darüber hinaus sind nämlich reichlich Grillrezepte dabei, von der Marinade ohne komische Zusätze, über einzelne Fleisch- und vegetarische Gerichte, Beilagen und Sauce bzw. Dips. "Nichtgriller" können stattdessen natürlich auch die Pfanne oder den Ofen zum Einsatz bringen.

Nachdem im zweiten Buch die Vitamine bei LCHF das Spezialthema waren, geht es in diesem Buch um die Mineralstoffe. Genauer schauen wir dabei auf das Magnesium.


Die Eckdaten 


LCHF pur: Saisonal. Lecker.Gesund - über 80 Rezepte für Juli & August
von Anne Paschmann und Annika Rask

Verlag: Bod (Juni 2017)

ISBN: 978-3744851893

100 Seiten - 17 x 17 cm (quadratisch, praktisch, gut)

Preis: 14,90 € für Print / 8,99 € für eBook

Erhältlich unter anderem bei...


(Link führt direkt zum Buch)

PRINT:

Amazon (mit "Blick ins Buch")
Bücher.de
Hugendubel
LCHF-Shop
Thalia

Alternativ können unsere Bücher auch mit Angabe der ISBN in jedem Buchladen eures Vertrauens bestellt werden.


EBOOK:

Amazon
Hugendubel

Es gibt aber noch andere, die ich gerade nicht finde. Auch Apple müsste es im Sortiment haben. Ich such nachher mal weiter.





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Freitag, 14. Juli 2017

Der Mann und Norr - ein kleines Beweisfoto

Mit freundlicher Genehmigung des Mannes darf ich euch dieses Beispielfoto zeigen, dass den vorhergehenden Post über die Bindung zwischen Herr und Gescherr ziemlich deutlich unterstreicht.

No further comment.
:)

*woistderSmileymitHerzchenaugen,wennmanihnmalbraucht?*




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Der Mann und die Norr

Ein Update über "Hündchen" Norr ist ohnehin schon lange fällig - lasst mich daher doch einfach über ein Duo der besonderen Art berichten, DEM Dreamteam im Hause Sudda.

Damit man aber ein bisschen mehr Einblick in die Geschichte bekommt, möchte ich zunächst ein wenig zurückblättern im Kalender des Lebens, für diejenigen, die noch nicht wissen, um wen es sich dreht - ansonsten könnt ihr ja beim Lesen weiter vor hopsen:

Norr - der Anfang


Norr ist unser "neuer" Hund. Sie ist bei uns letzten November eingezogen. Eigentlich wollte ich gar keinen Hund mehr. Eigentlich. Und dann kam das so: Herzensbrechereien

Exkurs:
Norr ist übrigens einer der Hunde, die von Susi und ihrem Team in Portugal von den Straßen oder sonstwoher gefischt, liebevoll betüdelt und vermittelt werden. Sie leisten eine unglaubliche, ehrenamtliche Arbeit und ich kann sie jedem nur wärmstens ans Herz legen - hier die Webseite:
Hunde aus Zentralportugal zur Adoption

Jedenfalls war es gründlich um mich geschehen und mir war klar: Diese kleine schwarz-weiße Knubbeline gehört zu uns! Jetzt musste ich das nur mit dem Mann klären.

*tödötödötödötödötödötödötödötödötödö...zingzing...zingzing*
Dramatische Musik aus dem Film "Der weiße Hai" - wenn der Hai sich eben nähert!

Nach über 20 Jahren kenn ich natürlich die notwendigen Knöpfe, die gedrückt werden müssen, und zog so ziemlich alle Register. Darum heißt übrigens Norr auch Norr. ER durfte den Namen aussuchen (emotionale Bindung herstellen!!!) und da er den hohen Norden extrem liebt, heißt sie eben so. NORR heißt NORDEN.

Irgendwann willigte er ein, mit folgender Regel:

"Also Annika, eins halten wir fest. Das ist DEIN Hund! Du kümmerst dich, du gehst Gassi, du fütterst, du machst Tierarztbesuche. ICH will damit NICHTS zu tun haben. Es ist und bleibt DEIN Hund und DEINE Verantwortung." 

Hab ich natürlich alles versprochen. Logo. Eine Episode aus dem mehrteiligen Berater über entspannte Ehen mit der Kapitelüberschrift "Jaja, laber du!" halt. DENN: Ich kenn ihn, den Mann.

Und so kam SIE, das ist hier nachzulesen: Ein Hündchen kommt geflogen

Ein kleines Bündelchen, von Anfang an total lieb und verschmust, absolut entspannt im Umgang mit allem, was sich bewegt.

In nur Bruchteilen von Sekunden war es nicht nur um die Kinder und mich, sondern ebenfalls um den Mann geschehen, das war wirklich unglaublich. Schon zwei Tage später war die Rede von "UNSER Hund" - heute redet er übrigens von "MEIN Hund".

Aus der kleinen Knutschkugel von damals ist ein stattliches Mädchen geworden - eine spannende Entwicklung:

Dezember 2016

Mai 2017


Juli 2017


Ein Hund muss gut erzogen werden


Seitdem hat der Mann hier das Ruder übernommen. Nachdem er ungefähr das Internet über Hunde zu Ende gelesen hatte, bekam das Personal im Hause (also die Kinder, sofern anwesend, und ich) genaue Anweisungen, darüber z.B....

welche Leinen und Halsbänder zu verwenden sind * wann Welpen zahnen * wie viel Futter und welches * wie weit und lang Norr maximal spazieren gehen sollte * wie wir mit ihr umgehen sollen * wie das mit der Läufigkeit so läuft * und - ganz wichtig - welche Kommandoworte wir wählen sollen.


Wir kriegen beispielsweise Mecker, wenn wir nicht "HIER!", sondern "KOMM!" sagen. Geht GAR nicht, findet er! Unter uns: auf KOMM hört Norr genauso gut wie auf HIER.

Außerdem sollen wir sie nur NORR nennen. Tochter und ich haben aber eigene Namen dazu entwickelt - ob nun "Norri" (Tochter) oder "Nörkes" (ich), der Hund hört. Aber dem Mann fallen dann wieder einige Haare aus. Bestimmt!

Besonders stolz bin ich übrigens auf ein Kommando, das Norr echt gut beherrscht. Nämlich das Kommando:

GUTE NACHT!

Das hab ICH ihr beigebracht und das kam so: Ich war mal wieder auf dem Sofa eingenickt. Und nachts um halb 4 stand der Hund mit seiner Quietschekuh vor mir und wollte spielen.

What? Ich sagte deutlich "Gute Nacht!", drehte mich um und ignorierte sie. Norr starrte mich einen Moment an, drehte sich mit der Quietschekuh in der Schnute um und legte sich in ihr Körbchen. Heureka!

Seitdem ist "Gute Nacht!" das Kommando, wenn ich möchte, dass sie mit irgendwas aufhört. Das klappt toll!

Macht nur eben einen recht witzigen Eindruck auf Fremde, wenn ich am hellichten Tag mitten unterwegs streng "Gute Nacht!" zu meinem Hund sag und mich demonstrativ wegdrehe! Andere verwenden dafür wohl eher "Schluss!" oder "Aus!", aber Worte sind ja eh nur Schall und Rauch.

Überhaupt sind wir angehalten, stets liebevoll mit Norr umzugehen, denn, so hat der Mann mitgeteilt: Norr ist sehr sensibel! Jaha, nur damit ihr das wisst.

Der Hund ist auch prinzipiell NIE was Schuld, das sind immer nur WIR (also alle, außer der Mann selbst!). Egal, was sie tut, wir haben das verursacht. Das finde ich witzig, denn er scheint nicht richtig zu merken, dass sie ihn gewissenhaft um den Finger gewickelt hat.

Abends kann er da sitzen, den Hund ansehen und sowas sagen wie: "Ist sie nicht der beste Hund auf der ganzen Welt?" Klar, das ist sie auf jeden Fall, aber das von ihm zu hören, ist sowas von niedlich!

Norr und der Mann


Andersherum ist es aber genauso. Für Norr ist der Mann anscheinend das Größte überhaupt.

Wenn der Mann abends nach der Arbeit durch die Haustür tritt, steht Norr schwänzchenwedelnd vor ihm. Dann bückt er sich und SIE! KNABBERT! LIEBEVOLL! SEINEN! BART!

*kreisch*

(Mir wurde natürlich sofort erklärt, dass das ganz wichtig für die Bindung ist. Jawohl. Das hat der Mann im Internet gelesen. Ich glaub, die Wölfe machen das auch, oder so.)

Dann wir der Hund gekrault und der Hund dreht sich und wedelt mit dem Schwänzchen. Mindestens fünf Minuten lang. Erst DANN werden wir registriert. Es kann aber sogar sein, dass wir dann erst einmal gefragt werden, wie denn NORRS TAG so war. Hö?

Die beiden gehen von Herzen gerne zusammen wandern und wo der Mann ist, will Norr auch gerne sein. Die kleben aneinander wie Pech und Schwefel. Besser hätte es keinen von beiden treffen können.

<3

Nächstes Mal erzähle ich euch etwas mehr darüber, wie Norr charakterlich drauf ist. So einen gechillten Hund gibt es nämlich echt vielleicht kaum noch einmal!




P.S.: Was ich noch sagen wollte: Ich bin übrigens (fast) genauso wichtig - sowohl für Norr, als auch für meinen Mann. ;)






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Mittwoch, 5. Juli 2017

8 Jahre LCHF


Heute habe ich ein bisschen was zu feiern:

Seit 8 Jahren sind LCHF und ich "dicke" miteinander.

*Konfettiiiiiii*


Vielleicht wundert ihr euch ein wenig über die Formulierung, hätte ich doch einfach schreiben können, dass ich seit 8 Jahren LCHF esse, aber das war erst so richtig richtig einen Monat später der Fall.

Aber ich habe am 05.07.2009 in den Weiten des Internets Nicole Wirth (früher Lindborg) in einer schwedischen Quatsch-alles-Mögliche-mit-mir-Gruppe gefunden, die dort von diesem LCHF erzählte und etwas einkassierte, was man heutzutage vielleicht sogar als einen kleinen Shitstorm bezeichnen würde. LCHF steckte damals wahrlich in den Kinderschuhen und Fett war quasi noch tödlich und um abzunehmen sollte man in erster Linie superfettarm essen und sich viel bewegen.

Irgendwas war in ihrem Text, was mich sofort gefangen hat. Nach all den Jahren mit all den Diäten war ich gepolt darauf, alles aufzusaugen, was mir nur im Entferntesten einen neuen Strohhalm bot. Einen Strohhalm, der mir zu dem verhelfen sollte, was ich unbedingt sein wollte: LEICHTER!

Juli 2009 - der Anfang


LCHF steckte in den Anfängen und es gab noch nicht so viele Informationen, wie ich sie gerne gehabt hätte. Ich musste ganz schön suchen. Zum Glück beherrsche ich Schwedisch, das gab mir dann doch Lesefutter. Damals war es Dr. Dahlqvist und vereinzelte schwedische Blogs, die mir auf die Sprünge halfen, der gute Dietdoctor kam erst später dazu.

Aus tiefer Überzeugung hatte Nicole damals relativ frisch die Webseite LCHF.de gegründet und noch frischer war das LCHF-Forum. Andere deutsche Seiten gab es meines Wissens nach nicht und DIESER Blog war dann bei seiner Gründung einen Monat später auch der erste deutsche LCHF-Blog. Da feier ich doch nächsten Monat direkt den nächsten 8-jährigen Geburtstag. :)

Im Juli jedoch hab ich mich darauf konzentriert, LCHF so umzusetzen, wie ich es zunächst verstanden hatte...

Ich strich die offensichtlichen Kohlenhydrate, ohne Rechnen und Zählen - maximal habe ich, weil ich das eben in all den Diäten jahrzehntelang getan hatte, zur Beruhigung die verspeisten Kalorien im Kopf überschlagen. Es gab fortan keine Süßigkeiten, keine Nudeln, keinen Reis, keine Kartoffeln mehr und ich verzichtete auf Brot oder auch darauf, Saucen mit Mehl zu binden, etc. pp.

Schnell stellte ich fest, dass es mir gut tat. Ich hatte kein Gefühl von "Diät", keinen Heißhunger und ich nahm ab. Ja, auch mit diesen ersten kleinen Änderungen nahm ich schon gut ab. Schließlich wog ich damals über 125 kg und da geht das noch recht einfach - jedenfalls war das so bei mir. Ich spürte, dass das Wasser wich und die Beine, Füße und Finger leichter wurden.

Hoffnung! Ich empfand echte Hoffnung!

Daher konnte ich mein "Programm" auch im damaligen Familienurlaub in Schweden durchhalten und fühlte mich "Bombe". Dass sich mein Körper positiv veränderte, hatte nämlich logischerweise auch Konsequenzen für mein Seelenleben. Ich war glücklich und ich fühlte mich schön. Das erste Mal nach unendlich langer Zeit ging es mir richtig gut.

Darum hab ich mich dann auch getraut, Fotos von mir machen zu lassen. Als Erinnerung an eine richtig gute und schöne Zeit. Auch als Vorher-Fotos, aber ich ärgerte mich bereits, dass ich nicht schon ganz am Anfang welche gemacht hatte, schließlich hatte ich doch bereits so wahnsinnig viel abgenommen. Dachte ich.

Der Stein des Anstoßes


Machen wir es kurz: Die vermeintlich wunderschönen Fotos von mir fand ich ganz furchtbar schrecklich. Das hat mich echt einen Moment aus den Schuhen geworfen. Manche fragen ja nach DEM Auslöser - DAS war meiner. Und ehrlich? So furchtbar das Steinfoto auch ist, das zweite hier unten finde ich persönlich noch viel, viel schlimmer...







Die Schuhe, aus denen es mich gehauen hat, zog ich aber ganz flott wieder an und schrieb am gleichen Abend eine Mail an Nicole, weil ich Nägeln mit Köpfen bzw. Zugang zum Forum haben wollte.

Exkurs:
Ich glaube, damals waren es unter 50 Mitglieder, als ich dazu kam. Heute sind 5,740 Menschen bei uns registriert. Nein, die sind natürlich nicht alle aktiv, aber dort findet man jede Menge toller Foris, die mit Rat, Tat, Seelenstreichlern oder - eher selten - motivierenden Popotritten zur Seite stehen.
Bei Interesse: Die Registrierung und Teilnahme ist kostenlos. Gutes Benehmen und freundlich offene Umgangsformen sind natürlich Voraussetzung. 

Es wurde ernst!

Ich las immer mehr, tauschte mich aus, testete, rechnete und experimentierte in der Küche. Ich setzte meinen Po in Gang, bewegte mich. Und nach und nach verlor ich nicht nur eine Menge Gewicht, sondern stellte mein ganzes Leben auf den Kopf.

Na, die ganze Geschichte findet ihr ja hier auf dem Blog (am besten von hinten nach vorne lesen) - oder eben in gebündelter Form in meinem Buch "Entpuppt - mit LCHF in ein leichtes Leben" (Link führt als Beispiel zu Amazon - kann aber mit ISBN überall bestellt werden).

Exkurs:
Gestern Abend hab ich noch lange mit meiner Tochter draußen gesessen und irgendwie kamen wir auf diese Anfänge - es war ein sehr bewegendes Gespräch. Es war interessant, ihre Sicht auf die Veränderungen zu hören. Sie war damals 12 Jahre alt. 
Und wir sprachen auch über die Auslöser für das Übergewicht. Was hatte dazu geführt? Wie konnte es soweit kommen? Wie so oft: Es kamen damals mehrere Dinge zusammen - eine Verkettung höchst ungünstiger Situationen und Lebensabschnitte. 
Nicht zuletzt sprachen wir über meinen damaligen Zwang zu essen. Ich konnte früher nicht anders. Ich musste andauernd essen. 
Sentimental, berührend, persönlich, bewegend - so war es, unser Gespräch. Das werde ich stets bei mir tragen. 
Ich hab übrigens eine ganz tolle Tochter, wollte ich dringend noch sagen. <3

LCHF und ich 2017


Hier so ein paar gebündelte Gedanken...

LCHF ist nach wie vor meine Ernährung - es liegt mir einfach. Mir schmeckt es, ich empfinde keinen Verzicht, bin schlicht absolut daran gewöhnt. Das ist nicht für alle universell so. Manche kommen gut mit LCHF klar, andere gar nicht. Es gibt keine "Eine-für-alle"-Ernährung, egal, was manche sagen. Jeder möge Seins finden, das ist ganz wichtig, damit es funktionieren kann.

Nein, ich lebe ganz sicher nicht durchgängig ketogen. Dazu esse ich zu gerne auch mal mehr LCHFiges, ich verzichte nicht auf reichlich buntes Gemüse (kohlenhydratarmes Gemüse tendiert dazu, eher in erster Linie grün zu sein!) und ich mag auch mal Weinchen trinken. Aber ich kann unglaublich gut zwischen Fett- und Zuckerstoffwechsel hin und her springen. Wie ein Schalter irgendwie. So viel fürs Protokoll.

Ich bin gesund, ich fühle mich in meiner Haut rundum wohl und das Wichtigste: Dadurch, dass ich MEINE Ernährung gefunden habe, kann ich mein Gewicht halten. Früher gab es mit den alten Diäten immer den Rückfahrschein, weil ich so furchtbaren Heißhunger hatte, weil mein Blutzucker immer wieder Volten schlug und weil ich dadurch einfach nicht lange dabei bleiben konnte. Und kehrt man zu alten, unguten Ernährungsgewohnheiten zurück, tun das in aller schöner Regelmäßigkeit auch die Kilos... Seht ihr, auch DARUM ist es wichtig, die persönlich richtige Ernährungsform zu finden! Und nochmal: Das muss nicht zwangsläufig LCHF sein. Das ist individuell.

Und sonst...

Entgegen aller Unkenrufe funktioniert dennoch mein Gehirn noch.

Man hatte mir am Anfang mit LCHF mehrfach gesagt, dass das Gehirn zwangsläufig ordentlich Kohlenhydrate braucht... Ich hoffe jedenfalls sehr, dass ich nicht eigentlich ein herumirrender Zombie bin. Entschuldigung, das musste mal gesagt werden. 

Nein, ich bin nicht am Ziel. Da fehlen mir doch noch einige Kilos. Da bin ich dran und es geht, wenn auch sehr langsam. Mir fehlt schlicht der nötige Leidensdruck, den ich mit 125 kg hatte. Will ich heute abnehmen, muss ich dann doch recht konsequent mit mir sein, und das liegt mir nicht alle Tage.

Es wird Zeit, neue Fotos zu machen - denn gerne werde ich immer noch nicht fotografiert! Ich wollte euch zur Feier des Tages ein aktuelles Foto von mir da lassen, aber das war wohl nix. Das da unten ist schon wieder 2 Jahre alt und ich wog darauf das ein oder andere Kilo mehr als jetzt. Hmpf. Sei's drum, kann ich jetzt nicht ändern. Vielleicht schenk ich mir einfach ein Fotoshooting, ich finde, das hab ich verdient.

So, genug geschwallt!
Ich feier mich ein wenig - und LCHF direkt mit.












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Samstag, 1. Juli 2017

Die Macht des quengelnden Ichs

Andere Überschrift wäre "Schön blöd, selbst Schuld!" gewesen, aber die klingt jetzt nicht so nett, muss ja auch nicht sein. Und doch...

Irgendetwas übernimmt manchmal die Steuerung meines Gehirns und dann hat das Ganze nichts mehr mit Vernunft zu tun, das sag ich euch aber. Und in der Regel geht es dann nur noch um schnöde, menschliche Grundinstinkte bzw. die Lust auf ganz bestimmte Nahrungsmittel.

Ich meine, ich hatte das schon einmal vor Urzeiten im Blog als Thema. Damals war es Lady S., meine Arbeitskameradin, die perfekt mein Gehirn aushebeln konnte. Sie hat da nichts Spezielles getan, wenn sie beispielsweise morgens um 9 mit mir über dies und das erzählt hat. Das ging dann für mich aber ungefähr so:

Blabla**** blaBLAblaaaaa*******blablablablBLA**möpmöp*blablabla*** gefüllte Paprikaschoten ****blablabliblablaaaa**** lalalaaaaaa**Träller **

Merkt ihr was?

Nein, sie hat das natürlich nicht SO gesagt, ich hab das getarnt, weil es zu privat ist, aber das war das, was mein Gehirn dann als hochwichtige Message aus dem Ganzen ausgefiltert hat: Gefüllte Paprikaschoten!

Und den Rest des Tages wollte ich dann GENAU DAS und nix anderes. Manchmal hab ich versucht, mich mit anderen Mahlzeiten abzulenken, wenn ich zum Beispiel schon alternativ etwas gekocht hatte... aber das gelang mir echt nur mäßig. Nicht selten machte ich erneut auf zum Supermarkt, um meinem quengelnden Ich genau diesen Wunsch zu erfüllen. Dagegen ist ein sich vor der Kasse wälzendes Kind, dass ein Ü-Ei oder ein Eis will, nur heiße Luft. Ich bin viel schlimmer. Ich kann die Gefühlswelten, die sich dann in mir abspielen, nicht beschreiben.

Bekomme ich, was ich will, ist schlagartig Ruhe. Darum ist es für mich ja auch so wichtig, dass ich einmal am Tag esse, wonach mir wirklich ist.

Jetzt ist dieses Phänomen wieder aufgetreten! Aber in verschärfter Form!

Ich steh mittags beim Sport. Mittwochs hab ich drei Kurse nacheinander, Mitarbeiter einer großen ansässigen Firma möchten ein wenig in der Pause trainiert werden. Total schön. Ich hab so einen Spaß mit den Gruppen. <3

Und während ich da so stehe, bekomme ich a) Hunger und b) will UN-BE-DINGT Heringe in Sahnesauce.

Ja genau, dieses mayo-und-sahne-lastige Zeugs. Und ich will es jetzt und ich will es dringend.

Fand ich komisch, denn ich hab normalerweise so früh keinen Hunger und dann noch Sahneheringe?

Mein Verstand gab echt sein Bestes, schließlich wusste ich, dass ich am Abend einen weiteren Sportkurs haben würde und dass mir von Sahneheringen auf nüchternen Magen hochwahrscheinlich übel werden könnte. Das Gehirn rotierte und so ließ ich meine Gedanken an die Freiheit und erzählte dem Kurs von meinen Gelüsten.

Die lachten.
Ich lachte.
Noch.

Runter vom Firmengelände, ab nach Hause. Plötzlich blinkte mein Auto ganz von selbst, bog rechts und links und rechts ab und ich lief wie ferngesteuert durch den Supermarkt und kaufte Heringe in Sahnesauce.

Ja, genau. Nicht schön selbst gemacht, wie sich das gehört. Mit guten Inhaltsstoffen und so. Neeee, neeee. Dafür blieb keine Zeit. Es waren die pratschigen aus der 400 g Dose aus dem Kühlregal, wo man die Hälfte der Inhaltsstoffe wahrscheinlich noch nicht mal richtig aussprechen kann. Das war mir in dem Moment total egal. Ich hab - entgegen meiner Gewohnheit - noch nicht mal hinten drauf geschaut.

Zuhause hab ich die gesamte Dose in einem Rutsch verspachtelt. Ja, auf leeren Magen. Gut, die Apfelstücke nicht und auch nicht die ganze Sauce, denn das war gegen Ende dann doch ein wenig eklig im Mund.

Dann war erst Ruhe. Und so langsam begann ich, mich über mich selbst zu ärgern.

Was soll das? Ich mein... ich kann ja froh sein, dass ich SOLCHE Gelüste hab und nicht nach einer 300 g Tafel Schokolade. Aber eigentlich ist das ja keinen Deut besser - jedenfalls von der Botschaft meines Gehirns her gesehen nicht. Meine Vorlieben sind da ja reines Glück!

Dennoch ganz klare Aussage: Solche Sahneheringe sind KEIN LCHF! Nur falls sich das einer fragt.

Ich wartete darauf, dass mir schlecht werden würde. Was passierte war: NICHTS!

Auch beim Sportkurs am Abend meuterte der Magen kein Stückchen. Ha. Eben doch ein Magen aus Eisen. Minimal war ich stolz darauf. Alles gut, mich erschüttert so schnell nichts.

Zurück heim, duschen, gemütliche Klamotten und *hopp* aufs Sofa.

Und dann...

BÄM!

Mir wurde schlagartig speiübel. SO schlecht, dass ich mich gewunden habe wie ein Aal in der Pfanne, oder so. MAN! Ich kämpfte die ganze Zeit gegen den Drang an, mich übergeben zu müssen. Es war richtig furchtbar!

Ende vom Lied: Ich war um 20 Uhr im Bett. ICH! Noch beim Einschlafen kämpfte ich gegen meine Innereien.

Am nächsten Tag war der Spuk vorbei, aber ich schwor mir: NIE WIEDER!


Liebe Leute, da muss ich echt mal hart dran arbeiten. Furchtbar. Es kann ja wohl nicht sein, dass es solch übermächtig starke Vorgänge in meinem Gehirn, meiner Seele oder wo auch immer gibt. Kann ich nicht bitte andere Gelüste entwickeln? Gesündere, oder so? Da bin ich schon so gut zu mir und höre auf mein Inneres und versuche, vernünftige Essenswünsche in mir täglich zu berücksichtigen und dann grätscht mir das quengelnde Ich so in die Füße. Nix!

Jedenfalls: NIE WIEDER!!































Was soll ich sagen...

Mittwoch.
2 Wochen später.
Ich steh mittags beim Sport.
Was will ich?
Sahneheringe.

Das war mir dann allerdings so albern, dass ich sie dieses Mal NICHT gekauft habe. Aber ich hab den ganzen Resttag nur nach Sahneheringen geschmachtet.

Ich versteh es nicht.




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Donnerstag, 22. Juni 2017

Gesundheit: Schwummerig

Und? Geht es euch gut mit den Temperaturen?

Mal abgesehen davon, dass ich manchmal Wasser einlager, wie ein Kamel vor einem mehrwöchigen Ritt durch die Wüste, geht es. Am Anstrengendsten ist fast der Mann, der sich wegen der Temperaturen nicht mehr einkriegt. Alles über 25 Grad ist für ihn schiere Folter, so scheint es, und das teilt er fast minütlich mit, ob nun in Worten oder in erbarmungswürdigem Gejammer. Aber ich denke, er wird überleben. Ab Morgen sollen die Temperaturen (zumindest im Rheinland) etwas nachlassen.

Ich hab mich einfach ein wenig angepasst, was meine Arbeit angeht. Sitze schon um 6 Uhr bei noch angenehmen Temperaturen mit dem Rechner draußen und schreibe, ziehe mich zurück (sofern ich keine Termine habe), sobald es sehr heiß ist und bleibe dann schlicht locker.

Gut, manche Sportstätten tendieren dazu, sich gründlich aufzuheizen, aber erstens sind wir da ja max. 1-1,5 Stunden drin, außerdem ist es auch kein Problem 2-3 Gänge runterzuschalten. Oder man macht es wie manche Teilnehmer und geht lieber ins Freibad oder in einen Biergarten, wofür ich vollstes Verständnis habe.

Ich hab aber auch von einzelnen gehört, die bei 30-40 Grad Raumtemperatur arbeiten müssen - stundenlang. Die tun mir richtig, richtig leid. Da würde ich vermutlich bekloppt werden. Und warum es immer noch heißt, dass es nicht akzeptabel ist (ein sogenanntes "no go"), wenn Männer im Büro bei diesen Temperaturen keine langen Hosen mehr tragen möchten, während es gar kein Problem ist, wenn Frauen Bermudas oder Röcke tragen, versteh ich absolut nicht.

Nun ja, jedenfalls komm ich gut klar. Wobei... bei der letzten Hitzewelle lief es noch ein wenig unrund...

Zack und weg


Als es letztes Mal mehrere Tage so heiß war, hatte ich furchtbar mit dem Kreislauf zu kämpfen. Mir wurde richtig schwummerig im Kopf.

Hochkommen von der Sportmatte - BÄM!

Hastiges Aussteigen aus dem Auto - BÄM!

Aufstehen nach längerem Sitzen im Sessel - BÄM!

Mehr als einmal wurde mir plötzlich so schwindelig, dass ich mich sicherheitshalber sofort auf den Boden gesetzt hab. Denn was auf dem Boden ist, kann nicht mehr zu Boden fallen.

Als Hypochonder der ersten Güte habe ich natürlich direkt Schlimmeres dahinter vermutet: Meinen Blutdruck. Ich vermutete ihn wahlweise zu hoch oder zu tief.

Exkurs:
Bevor ich abgenommen habe, hatte ich massiven Bluthochdruck. Dafür bekam ich Medikamente, dadurch ließ er sich in Schach halten. Mit der Abnahme verschwand der hohe Blutdruck und schon nach weniger als einem Jahr (müsste ich jetzt genauer nachlesen), konnte ich in Zusammenarbeit mit meinem Arzt die Medikamente ausschleichen. Seitdem hab ich nie wieder Blutdruckmedikamente gebraucht und mein Blutdruck erfreute sich schönster Werte. 
Strittig zwischen mir und meinem Arzt war aber die URSACHE meines Bluthochdrucks. ICH war der festen Überzeugung, er sei gewichen, weil ich abgenommen habe. ER meinte hingegen, das sei familiär und hätte sich gesenkt, weil ich viel gelaufen wäre - und würde ich damit aufhören, würde er wieder steigen.
Nun weiß der/die geneigte Leser/in, dass ich es mit dem Laufen nicht mehr wirklich so unglaublich hab. Ich KANN es, aber ich MAG es nicht. Was tut man? Genau, man macht lieber Mattensport. Wobei ich zu meiner Ehrenrettung wiederholen möchte, dass ich mich so langsam wieder an das Laufen heranwanze.
Hab ich eigentlich schon damit angegeben, dass ich nochmal laufen war? Nicht? Und dass ich es auch wieder tun werde? Nicht? Doch, jetzt schon.

Jedenfalls fielen mir angesichts meines Schwindels diese Worte des Arztes wieder ein. Sollte der Blutdruck sich tatsächlich erneut hochschrauben, weil ich zu wenig laufe? Scheiße!

Was tut man? Genau. Man schnappt sich sein Blutdruckgerät und checkt die Lage.

124 zu 79. Alles gut!

Sicherheitshalber hab ich natürlich mehrfach gemessen und an mehreren Tagen. Immer wieder: Alles gut!

Aber warum - MALEFITZ - war mir dann so schwindelig?

Also hab ich den Wissenspool "Kursteilnehmer" genutzt und das dort anwesende medizinische Fachpersonal befragt. Nicht, dass ich da was wirklich Furchtbares im Körper habe! Entsprechend dramatisch natürlich meine Schilderung...

"Zeig mal Zunge" 

"Bäh!"

"Zeig mal Haut am Arm"

"Da!"

"Du trinkst viel zu wenig."


WOT? Dieser unfassbar schreckliche Zustand sollte lediglich an so einer Petitesse hängen? Schnöde Flüssigkeit?

KANN NICHT.

"Aber ich hab heute bestimmt schon 1,5 Liter inklusive Kaffee getrunken!"

Das medizinische Fachpersonal zog die Augenbraue hoch und fragte "Und wie viel hast du dich heute schon bewegt bei 30 Grad im Schatten?"

Ich fand schlagartig, dass es Zeit war, den Sportkurs dringend zu starten, denn ich fühlte mich ordentlich ertappt.

Ich nahm den Hinweis sehr ernst. Seitdem trinke ich locker das Doppelte und das, obwohl ich von Natur aus eine echt schlechte Flüssigkeitsaufnehmerin bin. Im Haus hab ich mehrere Gläser positioniert, damit ich immer wieder einen Schluck nehme. Unterwegs hab ich stets was dabei.

Und was soll ich sagen?

WEG!
Mir ist nicht mehr schwindelig!


Also, ihr Lieben, darauf trinken wir jetzt ein Schlückchen Wasser. 
Immer wieder mal. 
Denkt dran!


Norr auch


Norr ist es übrigens auch zu heiß. Aber sie hat mit der Trinkerei kein Problem (sie hat die längste Zunge, die ich je an einem Hund gesehen hab, glaub ich), zieht sich tagsüber auf schattige Plätzchen zurück und dreht erst abends oder am frühen Morgen auf.

Hier ein schön beklopptes Foto von ihr. Der Mann war mit ihr unterwegs und wollte eigentlich wunderschöne Felder fotografieren. Das dauerte Norr wohl zu lange, da hat sie sich mal schnell vor die Linse geworfen..

Habt es schön!

Trinken nicht vergessen!


Wunderschöne Felder fotografieren... / Foto: Harald Brettfeld



... findet Norr total langweilig und überbewertet! / Foto: Harald Brettfeld





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Sonntag, 18. Juni 2017

Wochenend und Sonnenschein...

Der Mann ist mal wieder über das Wochenende mit seinem Kumpel wandern. Es sei ihm gegönnt, dem guten. Schließlich ist sein Alltag auch nicht immer so einfach. Und nein, sein größtes Problem bin ganz sicher nicht ich.

Jedenfalls gibt mir das vier freie Tage. Tage, an denen ich meinen Alltag total frei gestalten kann, an denen ich theoretisch überhaupt nicht kochen brauche, es sei denn, ich habe Lust drauf. Ich kann rumschlunzen, so viel mein Herz begehrt. Also quasi URLAUB!

Darauf habe ich mich im Vorfeld sehr gefreut und für 2 Übernachtungen unsere LCHF-Foren-Moderatorin Kathi mit ihrer entzückenden Tochter hier gehabt. Gut, DA musste ich mich ja dann doch etwas zusammenreißen, aber DANN!

Exkurs: 
Habe gemerkt, dass es dann doch etwas sehr lange her ist, dass ich mit Dreijährigen zu tun hatte. Ej, die wollen echt Beschäftigung und Action.
Das Mädeli ist zuckersüß, superlieb, richtig gut drauf und verdammt fix. Laufrad, malen, Zoo, Spielplatz, Kitzelrunden und und und. Beim Aufbauen der Briobahn hab ich mir dann überlegt, dass es völlig okay ist, wenn ich nicht so schnell Oma werde.
Ich ziehe den Hut vor allen Eltern mit Kleinkindern da draußen. 

Und jetzt ist DANN und was ist mit Rumlümmeln?
Nix.

Wischiwaschi


Ich beschäftige mich nach Leibeskräften. Erst einmal ein bisschen Ordnung schaffen, sonst kann ich gar nicht adäquat rumlümmeln, das nervt mich nämlich.

Nein, ich bin kein steril lebender Mensch, aber ich mag es nicht, wenn Zeuchs sinnlos rumliegt. Und der offensichtliche Staub auf der Kommode, den ich JEDES MAL sofort sehe, wenn ich ins Wohnzimmer gehe, kann auch schnell weg. Sehr viel war da aber generell nicht zu tun, schließlich hab ich ja geputzt, bevor der Besuch kam...

Dann hab ich echt viel gewaschen!

Exkurs:
Ihr erinnert euch an mein Kleiderschrankprojekt. Das ruht ja vor sich hin, weil der letzte Pax noch auseinandergebaut werden muss. Und irgendwie hatten wir in der letzten Woche zu wenig Zeit.
Der Mann ist da übrigens freigesprochen. Er hatte sogar angeboten den letzten Schrank "mal schnell" abzubauen und rüberzuschleppen. Nja, ist klar. Mal schnell...

Jedenfalls hab ich den letzten Schrank immerhin freigeräumt und wasche jetzt alles, was meiner Meinung nach echt mal ein Fresh-up brauchen könnte.

Kritzikratzi


Weil es ja immer ein wenig dauert mit den Waschmaschinen, hab ich den Bürgersteig gekratzt. Das war dringend nötig, da ich es nach Leibeskräften vermeide.

HALLO GEMEINDE, 
wer von euch ist eigentlich auf die sagenhaft bescheuerte Idee gekommen, beim Neudesignen der Bürgersteige minikleine Pflastersteine zu nehmen? Waren die gerade preiswert auf der Resterampe, oder was?
Ich kann euch gar nicht sagen, was ich mit euch alles machen könnte, während ich da so in der sengenden Hitze auf Knien vor mich hinkratze. Es ist jedenfalls NICHTS Angenehmes, das sag ich euch aber!
Mit genervten Grüßen
Eigentümerin eines Eckgründstücks

Da musste auch die Tochter mit ran, die noch besser fluchen kann als ich. Nach drei vollen Eimern Dreck und einigen Blasen an den Fingern, konnte ich an diese Aufgabe einen Haken machen. So long, Bürgersteig, bis in einigen Monaten wieder.

Und nein, ich will da nix spritzen.

Pickpock


Guckt mal auf den Jahrestacho - es ist schon Mitte Juni. Darum hab ich dann ein Ründchen Beeren gepflückt. Felsenbirne und rote Johannisbeeren waren soweit. Gepflückt, entstielt, eingedost und eingefroren.

Ich mach mir nix aus Beeren (oder Obst generell), aber der Mann isst sie für sein Leben gern frisch (aufgetaut) im Quark. Und was tut man nicht alles für den Liebsten. Klassische Marmelade mach ich nicht, das ist nix bei LCHF. Und mit Zuckerersatzstoffen möchte ich auch nicht arbeiten - wenn ich Abführmittel bräuchte, würde ich die Apotheke aufsuchen...

Die Suddaschen Johannisbeeren der Saison


Beim Pflücken hab ich rumgegrübelt...

Beere vom Strauch *pick* Mensch, wie lange sowas dauert! Beere in den Behälter *pock* Früher musste man echt hart arbeiten, um was Süßes zu kriegen. Beere vom Strauch *pick* Also früher, als es noch nicht die ganzen Supermärkte gab, mein ich. Beere in den Behälter *pock* Da waren Beeren bestimmt etwas ganz Besonderes. Beere vom Strauch *pick* Und sicherlich auch manchmal überlebenswichtig! Fettreserven, um durch den Winter zu kommen, und so. Beere in den Behälter *pock* Da bekommt die Redensart "Von der Hand in den Mund" dann eine klarere Bedeutung... Beere vom Strauch *pick* So ein Nervjob! Und das ist erst der erste Strauch! Beere in den Behälter *pock* Himmel, ich flipp aus.

Am Anfang der Pflückerei hatte ich noch in einem Anflug von Überschwang erwogen, Blätter und erste Kräuter für Tees und als Gewürz zum Trocknen zu pflücken. Als ich fertig geplückt hatte, ging schon die Sonne unter und ich zog mich lieber mit einem Glas Wein zum Telefonieren mit Nicole aus Schweden zurück. Irgendwann reicht es auch.

Hund Norr hat mir übrigens toll geholfen. Sie liebt nämlich einfach alles im Garten! Wenn man nicht aufpasst, reißt sie sich schlankerhand direkt ganze Äste vom Strauch, um dann in Ruhe im Liegen die Beeren abzufiletieren!

Apropos Norr... da mach ich auch mal ein Update. Aus dem Welpen ist ein richtig feines Hundmädchen geworden, mit ca. 57 cm Rückenhöhe. Lieb wie sonstwas und sowieso die weltschönste... 

Krickelkrackel


Kaum hatte ich heute Morgen um 7 Uhr die Augen auf, rutschten schon die ersten Mails und Whatsapps von Anne ein. Wir sitzen ja in den letzten Zügen zu dem bereits dritten Teil unserer Kochbuchserie LCHF pur. Dieses Mal geht es um die Monate Juli und August.

Hier sind die ersten beiden bei Amazon, falls es jemand noch nicht mitbekommen hat. Die gibt es aber auch bei anderen Anbietern und mit ISBN können die auch in Buchläden der Wahl bestellt werden:

LCHF pur - März & April

LCHF pur - Mai & Juni

Ich war ja ziemlich zuversichtlich, dass ich mit meinem Teil fertig sei, aber Anne findet ÜMMA was, was noch kontrolliert und verbessert werden muss. Und ich entscheide natürlich auch bei der Auswahl der Fotos mit. Die macht Anne alle selbst und ich finde die absolut hervorragend. Generell ist Annes sehr sortiert und gründlich, ohne sie würde ich das gar nicht schaffen. <3

*Schrubbschrubbschrubb* sausten also die Mails rein.

Ha, kann ich auch. Korrigiert, entschieden, gecheckt, "Tortillas" (nein, kein Mehl!) für die Fajitas probegebacken und *schrubbschrubbschrubb* viele Mails zurückgeschickt. Dann war Ruhe. Hm.

Und jetzt?

Gut, plapper ich eben ein Ründchen den Blog voll, wie ihr gerade seht, und überlege mir anschließend, was ich ansonsten für Schindluder treiben kann. Der Tag ist ja noch jung und den Mann krieg ich erst gegen 16 Uhr wieder.

Ich wünsch euch ein tolles Wochenende!


Und Jacqueline... 

VIEL Spaß und Erfolg beim Postlauf in Köln heute. Du packst das spielend. Ich werde ganz feste an dich denken.

Im Schatten. 
Mit einem kalten Getränk.















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Montag, 12. Juni 2017

Projekt Kleiderschrank, Teil 1

Wie schon zuvor erzählt, möchte ich in meinem persönlichen Kleidungschaos für Ordnung und Schliff sorgen. Dazu muss natürlich erst einmal eine gute Grundlage geschaffen werden, nämlich das möglichst optimale Zuhause für die Stöffchen.

Das Zimmer der Tochter steht seit ihrem Umzug leer. Natürlich könnten wir es ihr theoretisch lassen, aber wir haben zusätzlich ein wirklich niedliches Gästezimmer und dann bin ich doch einfach mal total egoistisch und beschlagnahme vor mich hin.

Bislang hatte meine Kleidung ihr Zuhause im Arbeitszimmer. Immerhin 2 m Pax-Kleiderschrank (IKEA) und eine große Kommode mit 12 Schubladen. Im Zimmer der Tochter fand sich ein weiterer, nunmehr verwaister Meter Pax mit den gleichen Türen, passt also optisch gut zusammen.

Ist also alles TOTAL simpel: Kommode und Schränke müssen schlicht von Raum 1 zu Raum 2 gebracht werden. Kommode zog schon vor einigen Wochen um, aber diese Kawenzmänner von Schränken, also da braucht man schon Lust für einen Umzug. Dass man aber auch ordentlich NERVEN dafür braucht, hatte ich nicht so auf dem Schirm..

Schritt 1: Grundlagen schaffen


Als erstes hab ich das alte Zimmer der Tochter richtig auf links gedreht und von vorne bis hinten geputzt und - bis auf ihren Schrankteil und der Kommode - frei geräumt.

Problemchen: Das Zimmer hat Südlage, 2 bodentiefe und überbreite Fenster und es war * tschuldigung* scheißheiß gestern. Obwohl ich die Rolläden schön runtergelassen habe, transpirierte ich ein wenig vor mich hin. Der Mann schaute zwischendurch nach dem Rechten, verließ mich aber ob des Klimas ziemlich schnell wieder zu Gunsten der horizontalen Lage auf der nordseits gelegenen Couch im Untergeschoss.

Schritt 2: Schränke frei


Möchte man zwei große Kleiderschränke von einem Raum in den nächsten transportieren, muss man die leer räumen! Immerhin messen die Viecher 2,36 x 1 m pro Stück, also passen die nicht aufrecht durch die Tür.

Angesichts der Menge des Inhaltes beschloss ich, schön einen nach dem anderen auszuräumen und mit dem Mann umzusetzen. Gesagt getan.

Der erste Schrank war der mit den Blusen, Hemden, Jacken und... Handtaschen. Alter Falter, wie kann man so viele Taschen haben? Aber irgendwie schon klar, denn Taschen waren früher mein Ersatz dafür, dass mir eben nicht die Kleidung so passte, wie ich das gerne gewollt hätte. Taschen, Schuhe, Schals und Tücher gehen hingegen immer...

Ich hab einerseits echte Schätzchen wiedergefunden, deren Existenz ich bereits verdrängt hatte, andererseits hab ich mich aber auch ein ganz kleines Bisschen geschämt und beschlossen, dass ich die jetzt immer schön abwechselnd benutzen und mir die nächsten hundert Jahre keine neue mehr kaufen werde. Vielleicht...

Schritt 3: Trial and Error...


Der Mann und ich haben dann versucht, diesen ersten Meter Schrank vom einen in den anderen Raum zu wuchten.

Da ich aus Erfahrung mit ähnlichen Projekten weiß, dass das bei uns zu einer extrem verkürzten Zündschnur der Laune führen kann, habe ich uns beide vorher schön eingeschworen: "Wir machen das entspannt und in aller Ruhe. Kein Stress und kein Streit. Blablabla.." 

Exkurs: Ich finde es ja ein bisschen witzig, dass IKEA diese Schränke PAX, also FRIEDEN, genannt hat. Ob die schon ahnten, dass der in Gefahr ist, wenn man sich auf Umzüge damit einlässt? Soll das die Nerven beruhigen?

Das Einschwören hat auch tatsächlich sehr gut funktioniert. Was hingegen NICHT funktioniert hat, war den Schrank in den anderen Raum zu bringen, da der Flur relativ schmal ist und wir harsch um die Ecke mussten. Also stand nach nur 30 Min. Schrank kippen, auf Rollbrett packen, durch die Gegend manövrieren bei schwüler Hitze was fest?

GENAU!

Schritt 4: Das Drecksding muss auseinandergebaut werden!


An der Stelle erwies es sich als ausgesprochener Vorteil, dass ICH bei uns ALLE IKEA-Möbel aufgebaut habe. Ich hab in solchen Belangen nämlich deutlich mehr Geduld. Hätte der Mann das tun müssen, hätte er vermutlich das Projekt abgebrochen und wieder die Horizontale auf dem Sofa auf der Nordseite aufgesucht!

So klopfte ich vorsichtig die Rückseite raus, löste diese Schnellbauschrauben und rappizappi war das Ding filetiert, ließ sich komfortabel umsetzen und wieder aufbauen. Gut, ich habe mir natürlich eine ordentlich blutende Schramme am Schienenbein zugezogen. War ja klar.

Bei der Gelegenheit haben wir auch die herkömmlichen Scharniere gegen stoßgedämpfte ausgetauscht. Das ist nicht nur toll gegen knallende Türen, sondern verhindert auch das Türgeklapper, wenn man über den Fußboden geht. Wir haben da oben nämlich alte Holzdielen und die bewegen sich und ihre Umgebung eben gerne.

Schritt 5: Nase voll!


Den zweiten Meter auseinanderzubauen - darauf hatte ich dann gestern keine Lust mehr! Das verschieben wir auf... Dings.. weiß man nicht so genau. Vielleicht wenn es nicht mehr so warm ist.

Denn das ist nicht nur Fummelskram beim Ab- und Aufbau, sondern das ist gleichzeitig der Schrank mit den Hosen, Pullovern, Röcken, T-Shirts, Hoodies... ihr wisst schon.


Schritt 6: Tagwerk muss beendet werden!


Auch wenn mir wenig danach war, hab ich den umgesetzten Schrank ausgewaschen und eingeräumt. Dabei hab ich dann doch minimal ausgemistet. Am Besten räum ich das auch sofort aus der Sichtweite, denn ich kenne mich! Wenn die Sachen lange genug dort liegen bleiben, tun sie mir leid und sie bekommen doch wieder Asyl im Schrank für mindestens ein Jahr oder zwei. Natürlich trage ich sie dann doch nicht. Ach ja.

Jedenfalls wird das Zimmer toll, wenn es irgendwann mal fertig ist. Betonung liegt auf "Irgendwann"! Denn meine Vorstellung, dass ich das "mal schnell am Sonntag" schaffen würde, war ja wohl ein Schuss in den Ofen.

Aber was hat meine Urgroßmutter schon immer gesagt?

Keiner sieht wie lange es gedauert hat, aber jeder sieht am Ende das Ergebnis!

Kluge Frau.

Ich übe mich also in Gelassenheit - auch eine schöne Tugend.


Alles braucht seine Zeit! / Foto: Harald Brettfeld





Übrigens: Die Handtaschen sind nur teilweise wieder in den Schrank eingezogen, der Rest hat jetzt ein eigenes Regal. Hm.





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Samstag, 10. Juni 2017

Menschliches: Von Kleidung und SelbstÜBERschätzung

Gestern traf ich mich mit der Tochter in Köln. Es war ihr Geburtstag und zu ebendiesem hatte sie sich gewünscht, dass sie mit mir gemeinsam ihr Geburtstagsbudget auf den Kopf hauen dürfte. Da bin ich doch sofort dabei!

Und so hatten wir einen tollen, gemeinsamen Tag und haben schöne Sachen für sie gefunden. Lecker Essen waren wir auch noch. Was will man mehr. So Mutter-Tochter-Events sind was ganz besonderes.

Exkurs: Ich bin übrigens eine ausgesprochen begehrte Shoppingbegleiterin. Da hab ich Geduld und Spürsinn und Nerven wie kaum eine zweite. Solltet ihr also mal auf der Jagd nach DEM Outfit sein, ruft mich an, schreibt mir - vielleicht komme ich mit. Das macht mir total Spaß. 

Ganz anders verhält es sich übrigens, wenn ICH was brauche. Da will ich nix und niemanden um mich haben. Das mag ich gar nicht leiden. 


Von Kleidung


Klar war: ICH brauch nix - theoretisch! Als ich abgenommen hatte, bin ich nämlich vorübergehend einem echten Kaufrausch verfallen. Plötzlich passten alle möglichen Klamotten in normaler Größe und ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Daher verfüge ich über ein erstaunliches Portfolio von z.B. Blusen und Hemden. Die finde ich nämlich total schön. Problem: Ich trage sie eigentlich so gut wie nie. Zum einen macht es in meinem Alltag ziemlich Sinn, die meiste Zeit in Sportklamotten zu verbringen, weil ich sowieso ständig zum oder vom oder beim Sport bin und - und das ist noch deutlich schwerwiegender:

Bügeln steht auf meiner persönlichen HaushaltsSHITlist ganz, ganz, ganz oben!

Bügeln umgehe ich wie der Teufel das Weihwasser und ich werde nienienie verstehen, wie Menschen diese Tätigkeit "entspannend" finden können oder "meditativ". Von daher sind Blusen natürlich eigentlich eine höchst dämliche Anschaffung.

Außerdem habe ich Lieblingskleidung und die ziehe ich - neben Sportsachen - in erster Linie an. Strategisch praktisch liegen diese Klamotten in meinem Kleiderschrank auch schön in Sicht- und Griffhöhe. Alles darüber und darunter nehme ich gar nicht mehr richtig wahr, obwohl reichlichst vorhanden.

In der Summe der Dinge finde ich das so doof, dass ich Folgendes beschloss:

Ich habe das ehemalige Zimmer der Tochter nach ihrem Auszug okkuppiert. Für mich übrigens das schönste im ganzen Haus. Fast 20 qm mit kleinem, französischen Balkönchen. Dorthin werden meine Kleiderschränke umziehen. Dann miste ich harsch aus, sortiere anders ein und sichte, ob und was ich neu brauche.

VORHER GIBT ES NICHTS NEUES, FROLLEIN!

Soweit der Beschluss.

Wie jetzt schlussendlich gestern dann doch 2 Sommerhosen und 2 Oberteile für mich hier Zuhause ankommen konnten, entzieht sich meiner Ahnung total. Seufz. Immerhin keine Bluse, ist doch schon mal was.

Gut, die 3 Paar Socken zählen nicht, die brauchte ich bestimmt wirklich.

Außerdem... Wer kann bei solchen Werbebotschaften auf den kleinen Etiketten schon NEIN sagen?
Sehr raffiniert!




SelbstÜBERschätzung


Ich gehöre zu den Menschen, die niemalsnienicht vor Ort im Geschäft Kleidung anprobieren. Ich sehe, ob mir das Kleidungsstück passt und dann kauf ich das halt.

Falsch.. ich SAH, ob mir ein Kleidungsstück passt, und dann kaufte ich das halt.

Es ist mir jetzt schon zweimal passiert, dass ich zu große Oberteile gekauft habe! Anscheinend stimmt derzeit mein Selbstbild nicht mit der Praxis überein. Möchte ich mich immer noch gründlich verhüllen oder verstecken? Keine Ahnung. In beiden Fällen waren es übrigens Pullover.

Ab sofort wird jedenfalls anprobiert vor dem Kauf.

Auf ins Wochenende. Heute Familie hier zum Grillen wegen Tochtergeburtstag. Ich muss dringend mit den Vorbereitungen anfangen. Kreisch. 



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Freitag, 9. Juni 2017

Persönliches: Meine körperlichen Ziele

Neulich wurde ich mal im Forum gefragt, wo ich denn jetzt gerne gewichtstechnisch hin möchte bzw. was mein Ziel ist. Das ist so eine Sache, das kann ich gar nicht mit einer ZAHL beantworten und erst recht nicht in einem SATZ.

Natürlich hatte ich am Anfang einmal ein Zahlenendziel, wie wohl die meisten anderen, die sich auf einen Abnehmweg begeben. Und wie ebenfalls bei vielen anderen, war das eine Zahl, die ich irrrrggendddwann mal hatte, als ich ungefähr 23 war. In meinem Fall 65 kg bei 1,72 m.

Übrigens: Falls es jemanden interessiert... damals erschien mir das zu hoch und ich wollte immer gerne abnehmen. Ähm. Ja. DER Schuss ging dann mal dezent nach hinten los.


Wir sind einzigartig


Zwischenzeitlich hatte ich das Vergnügen, mit vielen, vielen Frauen zu tun zu haben. Und ich habe festgestellt:

Exkurs: Ich beziehe mich an dieser Stelle auf Frauen, weil ich als Frau eben die auch als Vergleichsmuster heranziehe. Bei Männern wird das aber vermutlich nicht anders sein. 

Wenn du 5 Frauen nebeneinander stellst, die ungefähr gleich groß und gleich schwer, am besten auch noch ungefähr gleich alt sind: DIE SEHEN KÖRPERLICH TOTAL VERSCHIEDEN AUS.

Das fängt z.B. beim Busen an - ist der eher groß oder eher klein? Ist die Person generell muskulös und sportlich oder eher nicht? Ist der Körperbau an sich eher stabil oder filigran? Wo liegen die persönlichen Pölsterchen (auch Problemzonen genannt, wobei das Wort ein bisschen doof ist. Probleme sind echt was anderes, jedenfalls meistens!)? Schließlich gibt es bauchlastige Frauen, beinlastige Frauen (bis hin zu den Waden), dann gibt es die Sanduhrform und die rundum verteilten. Sogar großer Kopf und kleiner Kopf spielt optisch eine Rolle.

Wir sind alle SO verschieden und doch jagen wir gerne einem Ideal nach, das irgendeine Frau irgendwo auf dem Planeten glücklicherweise halt hat - ob das nun für UNS realistisch ist, oder nicht.


Bei mir ist es so


Auf meinem Abnehmweg lernte ich, dass ich eben nicht als Elfe geplant war und bin, und wie ich auch in meinem Buch "Entpuppt" schon schrieb: Niemand macht aus einem Rottweiler einen Chiahuahua.

Ich habe meine Fettpolster rundum und ohne großartigen Schwerpunkt, maximal finde ich die Oberschenkel dicker im Verhältnis, aber ich glaube, das ist eine persönliche Sache zwischen meinen Oberschenkeln und mir. Ich habe nicht gerade besonders lange Beine, was es aber leicht macht, die Hände im Stehen mit durchgestreckten Knien flach auf den Boden zu legen, auch nicht schlecht. Mein Kopf ist ziemlich groß und alles in allem bin ich rundum einfach "stabil". Ich bin muskulös, jedenfalls "untendrunter".

Ich mag mich, wie ich bin, optisch finde ich das "prima okay, aber da geht noch was!"

Meine persönlichen Ziele


Zwei "Zahlenziele" hab bzw. hatte ich dann doch neulich

  • Die U80 - und das hab ich schon geschafft
  • Die U75,9 - aber nur, weil ich dann die 50 kg Abnahme erledigt habe und ein "ich habe einen ZENTNER abgenommen" klingt einfach phänomenal, finde ich.

Dann sind wir aber schon aus den Zahlen raus. Und bei jedem nachfolgenden Ziel kann ich nicht wirklich einschätzen, welches Gewicht dahinter stehen mag. Das bleibt abzuwaren.

  • Ich möchte gerne schöne Arme haben. Ich persönlich finde schöne Arme sexy. Gleichzeitig sind sie höchst selten. Dazu gehört für mich eine gewisse, sehr dezente, sichtbare Muskulatur. 
  • Zu schönen Armen gehören natürlich auch schöne Schultern. Das ist ja mal klar. 
  • Dann hätte ich gerne einen richtig flachen Bauch und auch da hätte ich nichts dagegen, wenn sich die wunderbaren Muskeln, die ich untendrunter bereits besitze, mal ein wenig zeigen würden. Im Moment hab ich da so einen Waschbärbauch über einem Waschbrettbauch, oder so. Und erzählt mir nicht, dass das in meinem Alter nicht mehr geht. Seit ich gesehen hab, dass S. aus meinem Sportkurs mit SECHZIG das hat, bin ich felsenfest davon überzeugt, dass ich das auch kann. 
  • Flacher Bauch wäre auch toll, um besser die Knie neben die Ohren stellen zu können. In Rückenlage. YinYoga, ihr wisst... Dabei sollte man entspannt atmen können. Derzeit schnappatme ich dabei aber rum, weil Bauch und Busen in Personalunion meine Luft abdrücken. 
  • Ich finde Übungen rund um Planke und Liegestütze total toll. Kann ich ein bisschen, aber könnte besser sein. Weniger Gewicht und mehr Muskeln und üben = coole Planken und Liegestützen. 
  • Meine Oberschenkel könnte noch ein wenig schrumpfen. Echt jetzt. Damit würde sich ein Hosenproblem erledigen, denn derzeit ist entweder die Taille zu weit und die Hose passt bei den Oberschenkeln oder es sitzt halbwegs vernünftig an der Taille und die Oberschenkel klemmen fest. Ich hab schon öfters fluchend in der Umkleidekabine gestanden, das sag ich euch aber. 
  • Vorsichtig werfe ich mal das Laufen in den Ring. Aber ganz leise. Auch da wäre jedes Kilo weniger sicherlich besser für mich und auch für meine Rundenzeiten. Nicht wahr?
Das war es erst einmal, vielleicht kommt noch etwas unterwegs oder ich verwerfe etwas, weil es mir dann doch nicht so wichtig erscheint? Nichts Genaues weiß man nicht.


Mal sehen, wo der Weg mich hinführt / Foto: H. Brettfeld


Langsam, aber sicher


Jedenfalls steht fest: Das ist mit reinem Abnehmen nicht getan, da muss auch körperlich feste dran gearbeitet werden. 

Und nein, das geht natürlich nicht über Nacht, auch nicht in 1-2 Wochen oder Monaten. Ich geb mir einerseits auf jeden Fall die Zeit, die es braucht, andererseits möchte ich aber konsequent dran bleiben. Nur so kann das was werden.

Hast du auch spannende Ziele? Erzähl gerne mal!

Aufauf, es gibt viel zu tun!






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